VP-Leeb ad Jerusalem: "Nicht Genügend für Grüne Schulpolitik"

Abschaffung des "Sitzenbleibens" billige Effekthascherei und meilenweit an der Realität vorbei

Wien (OTS) - "Nicht genügend - setzen!" Mit diesen Worten kommentiert ÖVP-Stadträtin Isabella Leeb den erneuten Vorschlag der Grünen Schulsprecherin Jerusalem, das Sitzenbleiben abzuschaffen. "Dieser Vorschlag ist nichts als billige Effekthascherei und geht meilenweit an den - vor allem wirtschaftlichen - Realitäten vorbei. Die Wirtschaft beklagt seit Jahren zur Recht das Bildungsniveau der Schulabgängerinnen und -abgänger. Man konstatiert einen Abfall im Leistungsniveau in allen Bereichen ebenso wie gravierende Mängel bei den Grundrechnungsarten, der deutschen Rechtschreibung oder auch bei der sozialen Kompetenz. Wenn man schlechte Schülerinnen und Schüler mit Defiziten einfach mitschleppt und dann ins Berufsleben entlässt, ist das gerade in einer derartigen Situation völlig kontraproduktiv. Schließlich ist Leistungsorientierung auch im späteren Berufsleben eine entscheidende Komponente für Erfolg", so Leeb.

"Die Schülerinnen und Schüler von heute sind jene, die unsere Stadt in der Zukunft tragen sollen. Wir müssen unser Hauptaugenmerk darauf legen, ihnen auch die Chancen zu geben, die sie verdient haben. Wir müssen sie aufs Leben vorbereiten, Schwächere gezielt fördern und Talentierte besonders fordern. So stellen wir uns funktionierende Bildungspolitik vor. All das wird aber mit billiger ideologischer Effekthascherei und dem weiteren Absenken des Bildungsniveaus sicher nicht gelingen", betont die VP-Stadträtin abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
presse@oevp-wien.at
http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0004