Rossmann: Integration basiert auf guten Deutsch-Kenntnissen

Klagenfurt (OTS) - "Jeder weiß, dass man eine Sprache am besten durch laufende Übung in allen möglichen Situationen, während des Unterrichts, aber auch außerhalb davon, z.B. in den Schulpausen, erlernt. Daher sehe ich die Deutsch-Vorschrift in der Salzburger Privatschule absolut positiv", erklärt FPK-Bildungssprecherin Mares Rossmann. Es wäre auch nur im Sinne eines wertschätzenden Umgangs miteinander, im Rahmen des Schulbesuchs eine für alle Klassenkameraden verständliche Sprache zu sprechen, so Rossmann.

Unbelehrbar und völlig Realitätsfremd zeige sich die Kärntner SPÖ. Während sich Salzburgs SPÖ-Landeshauptfrau Burgstaller die Maßnahme der Privatschule - dass Schüler mit Migrationshintergrund in der Pause nur deutsch sprechen dürfen - begrüßt und für die Integration als gut befindet, polemisiert Kärntens SPÖ-Chef Kaiser und fragt allen Ernstes, ob man Kinder aus der Schule werfen will. "Solche Aussagen sind an Polemik wohl kaum mehr zu überbieten und von ideologischer Verblendung geprägt", so Rossmann.

"Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es auch in Kärnten die eine oder andere Initiative in diese Richtung geben könnte. Immerhin gebietet es bereits die Höflichkeit und ist gelebte Integration. Dass sich Bildungsreferent Scheuch offen für solche Maßnahmen zeigt, finde ich daher gut. Das muss man sich in jeden Fall ansehen. Wer will schon, dass deutschsprachige Schulkinder an Österreichs Schulen zu Außenseitern werden?", meint Rossmann. (Schluss)

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