Nikolaus Prinz: Klare Grenzen zwischen Recht und Unrecht bei Jugendlichen stärken!

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Trotz eines erfreulichen Rückgangs der Gesamtkriminalität von minus 3,6 Prozent und einem Minus von 5,1 Prozent in Oberösterreich stimmt den ÖVP-Abgeordneten Nikolaus Prinz der deutliche Anstieg der Kinder- und Jugendkriminalität im Jahr 2008 nachdenklich. Laut Sicherheitsbericht, der heute, Mittwoch, im Plenum des Nationalrates diskutiert wurde, stieg die Kriminalität bei den Zehn- bis 14-Jährigen um 25,8 Prozent, bei den Jugendlichen bis 18 Jahre betrug der Anteil an der Gesamtkriminalität bereits 18 Prozent. "Hier gilt es gegenzusteuern und alles zu versuchen, kriminelle Entwicklungen so früh wie möglich zu unterbinden. Wir müssen das Unrechtsbewusstsein schärfen, um die Grenzen zwischen Recht und Unrecht bei Jugendlichen deutlich zu machen", betonte Prinz in seinem Debattenbeitrag. ****

"Junge Straftäter - ob aus tristen sozialen Verhältnissen und zerrütteten Familien stammend oder mit Migrationshintergrund - haben oft meist eine lange Entwicklungsgeschichte", verweist Prinz auf die enorm wertvolle polizeiliche Arbeit in derartigen Problembereichen. Diese kann die Erziehungsarbeit in den Familien zwar nicht ersetzen, aber wesentlich unterstützen. "Die Verantwortlichkeit für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen muss dort bleiben, wo sie hingehört und das sind nun einmal die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten", so Prinz.

Dennoch hat die Exekutive völlig richtig gehandelt, denn neben der allgemeinen polizeilichen Arbeit und den damit verbundenen tausenden Gesprächen mit Eltern und Lehrerinnen und Lehrern, wurden schwerpunktmäßig auch 270 Präventionsbeamte im Bereich Jugendprävention ausgebildet. In der Tat konnte die Polizei in Bereichen, die 2008 noch zu den Herausforderungen zählten, 2009 deutliche Erfolge erzielen: So konnte im Bereich der Jugendkriminalität bei den Zehn- bis 14-Jährigen ein erfreulicher Rückgang von 12,1 Prozent verzeichnet werden. Im Bereich der Jugendlichen unter 18 Jahren beträgt er beachtliche 7,9 Prozent! "Ich hoffe sehr, dass man auf diesen Erfolgen aufbauend auch weiterhin in der Jugendprävention einen wichtigen Schwerpunkt der Polizeiarbeit sieht", schloss Prinz.
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