Mautz: Vorsicht bei gemeinsamer Obsorge

Streit darf nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden

Wien (OTS/SK) - "Der Streit zwischen den Eltern darf keinesfalls
auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden", so Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz gegenüber dem SPÖ-Pressedienst als Reaktion auf die präsentierten Pläne von Justizministerin Claudia Bandion-Ortner zur gemeinsamen Obsorge. ****

Eine verpflichtende gemeinsame Obsorge bei Eltern, die im Streit auseinandergegangen sind, kann keinesfalls zum Wohle des Kindes sein, so Mautz. "Es ist natürlich erfreulich, wenn die gemeinsame Obsorge von Eltern freiwillig vereinbart wird, dies jedoch für alle verpflichtend auszuweiten, halte ich für wenig zielführend", so Mautz.

Andrea Mautz verwies auf die nächste Woche stattfindende parlamentarische Enquete, bei der es um aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen bei Obsorge, Besuchsrecht und Unterhaltsfragen geht.

"Wichtig ist, dass bei den Diskussionen die Interessen und das Wohl der Kinder im Mittelpunkt steht. Auch dürfen wir die oft schwierige, vor allem finanzielle Situation von Frauen nicht übersehen", so Mautz. (Schluss) up/mp

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