Siegerprojekte des Art(s) & Sciences-Call 2009 präsentiert

Künstlerische Forschungsprojekte im Schauspielhaus mit StR Mailath

Wien (OTS) - Gestern, Dienstag, wurden die Siegerprojekte des GSK-Call 2009 im Schauspielhaus präsentiert. Im Rahmen des von Wissenschaftsstadtrat Andreas Mailath-Pokorny ins Leben gerufenen Impulsprogramms für Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften wurden 2009 fünf Projekt und ein Fellowship-Vorhaben an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst gefördert.

"Die künstlerische Forschung ist ein innovatives Feld, das viel Raum für Innovationen und Experimente bietet. Die geförderten Projekte zeigen, dass die spannendsten Projekte immer an Schnittstellen verschiedener Bereiche entstehen, und ich freue mich, dass die Stadt Wien dieses Potential mit diesem Call unterstützen kann", zeigte sich Mailath-Pokorny von der Bandbreite der Forschungsvorhaben beeindruckt.

Die geförderten Projekte im Überblick

Folgende Projekte wurden im Rahmen des GSK-Call 2009 gefördert:

- Troubling Research. Performing Knowledge in the Arts
Tom Holert, Akademie der Bildenden Künste Wien

- Praktiken des "Empowerment" in Kunst und Sozialwissenschaft
Ursula Holtgrewe, Forschungs- u. Beratungsstelle Arbeitswelt, FORBA

- Living rooms: Die Kunst bewegter Zugehörigkeiten
Sieglinde Rosenberger & Julia Mourao Permoser, Universität Wien

- "Im Falle von..." Antizipatorische und partizipatorische Politik der Katastrophenvorsorge
Bernd Kräftner, Verein Xperiment!

- Model House - Mapping Transcultural Modernism
Marion von Osten, Akademie der Bildenden Künste Wien

- Fellowship: The Art of Knowing (the limits of knowledge)
Verein Science Communications Research

Wiener Impulsprogramm für Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften

Das Wiener GSK-Impulsprogramm wird seit 2008 vom WWTF mit Mitteln der Stadt Wien durchgeführt. Im Rahmen dieses mittelfristigen Förderprogramms sollen die vorhandenen starken Potenziale in den Wiener Geistes-, Sozial-, und Kulturwissenschaften (GSK) gestärkt und gebündelt werden. Zugleich steht eine sichtbare Positionierung Wiens als Wissenschaftsstadt in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie die Verbesserung der Karrierechancen für Frauen und den wissenschaftlichen Nachwuchs mit im Vordergrund. Bisher wurden in zwei Calls zum Thema "Art(s) & Sciences" aus über 120 Anträgen zehn Projekte und drei Fellowship-Vorhaben mit 2,77 Mio. Euro gefördert. Insgesamt stehen für das Wiener GSK-Impulsprogramm bis 2011 4,35 Mio. Euro zur Verfügung.

Für den Inhalt verantwortlich: Jakob Scholz

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