SPÖ Kaiser fordert: Keine Verpolitisierung des Sports!

Ankündigungen und geschmacklose Äußerungen von FPK-LH Dörfler in Debatte um Spitzenfußball lassen nichts Gutes erahnen. Match Dörfler vs. Scheider mit ungewissem Ausgang

Klagenfurt (OTS) - "Dass durch die politische Vereinnahmung des Fußballs von BZÖ und FPK mit dem FCK und der Austria Kärnten bereits zwei Spitzenfußballvereine auf der Abschussliste von Haider und seinen Nachfolgern rund um FPK-Sportreferent Gerhard Dörfler stehen, sollte eigentlich auch Letzteren erkennen lassen, dass eine Verpolitisierung dem Sport nur schadet", kritisiert der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten LHStv. Peter Kaiser, die jüngsten Äußerungen Dörflers.

Es sei dem Spitzenfußball absolut abträglich, wenn ein FPK-Sportreferent ohne zu überlegen und ohne ausreichende Informationen ein Match unter den drei Vereinen SV Austria Klagenfurt, WAC St. Andrä und SAK eröffnet und sich selbst als parteiischer Schiedsrichter aufspielt, der mit seinen Zwischenpfiffen einen Verein bevorzugt und die anderen benachteiligt.

"Jene Regeln, die im Sport gelten, nämlich Fairness und Chancengleichheit, müssen auch vom Sportreferent beachtet werden", fordert Kaiser, der auch darauf hinweißt, dass die laufende Debatte einmal mehr das FPK parteiinterne Match verdeutlicht. Immerhin habe Klagenfurts FPK-Bürgermeister Christian Scheider eine gänzlich andere Meinung als Dörfler.

Völlig geschmacklos seien in diesem Zusammenhang Äußerungen Dörflers, wonach der SV Austria Kärnten eine "Verbindung eines Gestorbenen mit einem Krebskranken" sei.

"Es stellt sich die Frage, wen Dörfler damit meint. Ich möchte nicht den verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider verteidigen, aber sehr wohl alle Krebspatienten in Schutz nehmen, die Dörfler damit vor den Kopf stößt", so Kaiser abschließend.

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