Kadenbach: Regionen brauchen weiterhin ausreichende Unterstützung der EU

Hahns Bekenntnis zum Ziel "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" zu begrüßen

Wien (OTS/SK) - "Wir müssen auch weiterhin an dem regionalpolitischen Ziel nach mehr Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung festhalten. Werden jene Regionen - die als Ziel-II-Gebiete bekannt sind - nicht ausreichend gefördert, wird es nicht gelingen, den Aufhol- und Weiterentwicklungsprozess fortzusetzen", so die SPÖ-Abgeordnete Karin Kadenbach am Mittwoch. In letzter Zeit sind Stimmen laut geworden, die sich für eine Abschaffung der Förderung der Ziel-II-Gebiete - welche seit 2007 unter dem Programm "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" subsumiert sind - ausgesprochen haben. Dabei sind diese Förderungen für Österreich von besonderer Bedeutung, da alle Bundesländer, ausgenommen das Burgenland, diesem Zielgebiet angehören. Im Zeitraum 2007 bis 2013 sind 1,027 Milliarden Euro daraus für Österreich vorgesehen, deshalb ist es wichtig, dieses Fördersystem fortzuführen oder ein gleichartiges zu etablieren, das ebenfalls mit ausreichenden Finanzmitteln ausgestattet ist. Karin Kadenbach begrüßt daher das klare Bekenntnis von EU-Regionalkommissar Hahn zu den Ziel-II-Gebieten, dass dieser gestern in einer fraktionellen Sitzung des Regionalausschusses abgegeben hat. ****

"Die Mittel der Nationalstaaten für ihre Regionen sind nicht immer ausreichend, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen. Deshalb brauchen wir die Gelder aus den Kohäsions- - und Strukturfonds, um soziale und wirtschaftliche Unterschiede zwischen den Regionen auszugleichen", unterstreicht Kadenbach. Des Weiteren sei die Fortführung der Förderung der Ziel-II-Gebiete auch für die langfristige Planung in den Regionen notwendig, zahlreiche Projekte, die bereits durch EU-Gelder realisiert wurden und den Menschen in den Regionen Beschäftigung garantieren, könnten nicht fortgesetzt werden. "Ich hoffe, Kommissar Hahn hält an seinen Versprechungen fest und garantiert auch für die Zukunft die optimale Unterstützung für alle Regionen Europas", bemerkt die Europaparlamentarierin, die stv. Mitglied im Ausschuss für Regionales ist, abschließend. (Schluss) gd/mp

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