Glaser: Klimawandel begünstigt Wüstenbildung

Weltweit Regionen vor Verödung und Entsiedlung bewahren - Österreichische EZA auch in diesem Bereich tätig

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Es ist eine unumstößliche Tatsache, dass Wüstenregionen ständig wachsen und damit Existenzgrundlagen von Menschen vermindern. Zur Ausbreitung von Wüsten in Entwicklungsländern tragen nicht nur Rodungen oder Raubbau bei, sondern auch die Auswirkungen des Klimawandels. Menschen, die dadurch in ihrer Heimat ihre Existenzgrundlage verlieren, werden zu Klimaflüchtlingen. Es muss daher auch Ziel der Entwicklungszusammenarbeit Europas und Österreichs sein, gezielt Maßnahmen gegen Versteppung und Wüstenbildung zu unterstützen." Darauf wies der ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit Abg. Franz Glaser heute, Mittwoch, anlässlich des Welttages für die Bekämpfung von Wüstenbildung am 17. Juni hin. ****

"Wo sich Wüsten ausbreiten, wird Landwirtschaft unmöglich und damit auch weiteres Leben und Entwicklung. Die betroffenen Regierungen und internationale Organisationen müssen sich daher noch mehr mit den Wechselwirkungen zwischen Klimaveränderungen und Wüstenbildung sowie den notwendigen Gegenmaßnahmen beschäftigen. Auch die Entwicklungszusammenarbeit ist gefordert, indem landwirtschaftliches Know-how und nachhaltige Modelle der Landnutzung unterstützt werden. Es geht darum, ganze Landstriche vor Verödung und Entsiedlung zu bewahren und die wichtigen globalen Ressourcen für nachfolgende Generationen zu schützen. Die österreichische Entwicklungszusammenarbeit bemüht sich in einigen Partnerländern genau darum", betonte Glaser.

"Engagement und Wissen zählen zu den wichtigsten Faktoren der Bewusstseinsbildung, um Wüstenbildung einzudämmen. Auch wenn die konkreten Maßnahmen auf lokaler und regionaler Ebene zu setzen sind, müssen sie auf globaler Ebene vorbereitet und unterstützt werden. Oberstes Ziel muss der verantwortungsvolle und nachhaltige Umgang mit Landschaft, Natur und natürlichen Ressourcen sein. Dazu sind wir in den besser entwickelten Ländern, die zum Klimawandel den weitaus größten Teil beitragen, mindestens genauso aufgerufen", so Glaser abschließend.
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