Tamandl: Spielzeug darf nicht die Gesundheit unserer Kleinsten gefährden

Überarbeitung und Verschärfung der EU-Spielzeugrichtlinie

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Immer wieder findet man Kinderspielzeug wie
zum Beispiel Autos, Barbiepuppen oder auch Babylätzchen, die mit bleihaltiger Farbe angemalt und die gesundheitsschädigend sind. Die meisten europaweiten Warnmeldungen von RAPEX, dem Schnellwarnsystem der EU für gefährliche Konsumgüter, entfielen 2009 auf Spielzeuge, so heute, Mittwoch, ÖVP-Konsumentensprecherin Abg. Gabriele Tamandl im Vorfeld der Debatte des Nationalrats zur "Überarbeitung und Verschärfung der EU-Spielzeugrichtlinie". ****

Die Abgeordnete weist darauf hin, dass die Regelungen zur chemischen Sicherheit von Spielzeug unzureichend seien. Dies belege auch das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Besonders kritisch seien die Grenzwerte für Schwermetalle in Kinderspielzeug. "Es darf nicht sein, dass unsere Kinder durch Spielzeug, von dem sich Blei oder andere Schwermetalle lösen oder durch Duftstoffe und Nickel, die Allergien auslösen können, in ihrer Gesundheit gefährdet sind. Besonders problematisch sind die hohen Grenzwerte für CMR-Stoffe, also Gefahrstoffe, in Kinderspielzeug", so Tamandl.

In einem Antrag zur Überarbeitung und Verschärfung der EU-Spielzeugrichtlinie wird der Bundesminister für Gesundheit ersucht, für eine Überarbeitung der EU-Spielzeug-Richtlinie einzutreten, insbesondere dahingehend, dass eine Exposition von krebserregenden, erbgutverändernden und fortpflanzungsgefährdenden Stoffen (CMR-Stoffe) aus Kinderspielzeug im Sinne einer restriktiven Regelung der Migration nicht nachweisbar sein darf.

"Es kann nicht sein, dass schon unsere Kleinsten durch das Spielen mit chemisch verunreinigten Produkten in ihrer Gesundheit gefährdet sind", schloss Tamandl.
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