Seniorenbund: Korosec erfreut über Start der e-Medikation

Hauptverband setzt wichtigen Schritt für mehr Medikamenten-Sicherheit

Wien (OTS) - "Nun beginnt also der Pilotbetrieb zur Einführung der e-Medikation in den drei Regionen Reutte/Zams, Wels-Grieskirchen und Wien-Donaustadt. Verschriebene Medikamente werden denn im e-Card-System gespeichert. Die e-Card wird zum lebensrettenden Schlüssel zu den Daten: Wer in der Apotheke ein (auch rezeptfreies Medikament) kauft, bei dem wird automatisch abgeglichen, ob die zu gefährlichen Wechselwirkungen mit bereits einzunehmenden Medikamenten führen könnte. Ein Meilenstein in der Patientensicherheit, der Leben retten kann. Der Hauptverband setzt damit einen weiteren richtigen Schritt hin zu einem effizienten, finanzierbaren und vor allem sicheren Gesundheitssystems für Österreichs Patientinnen und Patienten", erklärt LAbg. Ingrid Korosec, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und Landesvorsitzende des Wiener Seniorenbundes, anlässlich des nun erfolgten Projektstarts.

"Uns Senioren geht das aber fast zu langsam. Wir würden uns wünschen, dass die politisch Verantwortlichen den Hauptverband in seinen ambitionierten Plänen noch viel stärker unterstützen. Denn die e-Card kann so viel mehr: Das e-Card-System ist ein hoch sicheres System, das in sehr effizienter Weise noch viel mehr zur Patientensicherheit beitragen kann. So könnten alle Daten zu Patientenverfügungen ebenso im System gespeichert werden, wie bekannte Medikamenten-Unverträglichkeiten, Allergien oder überhaupt ganze Krankenakten. Und mit einem aufgebrachten Foto wäre die e-Card sogar ein behördlicher Lichtbildausweis, was auch Missbrauch im System verhindern würde. All das würde daher milliardenhohe Kosten einsparen und würde zugleich die Sicherheit für die Menschen erhöhen", beschreibt Korosec die zahllosen Vorteile eines Ausbaus des e-Card-Systems.

"Den Lippenbekenntnissen und Testversuchen müssen nun so rasch als möglich umfassende und schnellere Umsetzungspläne in ganz Österreich folgen. Wir Senioren unterstützen dabei die Bemühungen des Hauptverbandes ausdrücklich", so Korosec abschließend.

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