FPK-Jury: Postämter als Wahlkampfzuckerl in Wien?

Postamtschließung in Wien-Währung abgeblasen - Kritik an wahlloser Wahlkampfhilfe für Parteifreunde

Klagenfurt (OTS) - "Dass die Postämterschließungen auch vor der Bundeshauptstadt nicht halt machen würden, war für jeden Beobachter selbstverständlich. Dass die Post aber gerade wegen des laufenden Wahlkampfes Schützenhilfe für Bezirkschefs leistet ist völlig unverständlich", sagte heute der FPK-Abgeordente und Bürgermeister von Gmünd, Josef Jury, zu einem entsprechenden "Krone"-Bericht. In Wien-Währing wurde die geplante Schließung eines Postamtes nach einer Intervention des Bezirksvorstehers von der Post wieder rückgängig gemacht.

"In Gmünd und Obervellach sollen im Herbst die Postämter zugesperrt werden. Das bedeute für ein Einzugsgebiet von jeweils mehr als 12.000 Menschen die Schließung der letzten Postämter. Lediglich die Postpartner würden die Reste der Postdienstleistungen erbringen. "In Wien, wo es rein flächenmäßig durchaus berechtigte Postämterschließungen geben kann, werden "politische Gefälligkeiten" im bevorstehenden Landtagswahlkampf verteilt. Bei uns in Kärnten wird von der Wiener Postzentrale einfach über die Bevölkerung drüber gefahren", zeigt sich Jury verärgert.
"Es ist hoch an der Zeit, dass sich die Herrschaften der Postleitung einmal die Mühe machen und die "wahl- und planlosen Schließungsorgien" überdenken. Gerade die Bevölkerung in den ländlichen Gebieten ist in besonderem Maße auf ein gut ausgebautes Netz von Postdienstleistern angewiesen", so der FPK-Mandatar abschließend.

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