FPÖ-Deimek zu Lebensmittelampel: Österreichische EU-Abgeordnete sollen zustimmen!

Mit Ampel-Kennzeichnung gegen Adipositas vorgehen und versteckte Dickmacher aufzeigen

Wien (OTS) - Der Konsumentensprecher der FPÖ und Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich, NAbg. Dipl. Ing. Gerhard Deimek forderte anlässlich der heutigen Abstimmung im EU-Parlament "die österreichischen Mandatare in Brüssel auf, dieser sinnvollen Maßnahme zuzustimmen." Von der Einführung dieser klaren Kennzeichnungspflicht würden nicht nur die Verbraucher und deren Gesundheit, sondern in Folge auch die Sozialversicherungsträger profitieren.

Adipositas und Übergewicht habe sich in den letzten Jahren zu einem massiven Gesundheitsproblem auch in Österreich entwickelt. Auch der Anteil der betroffenen Kinder und Jugendlichen ist bedenklich. "Übergewicht ist eine von der WHO anerkannte Suchterkrankung, der es gilt, präventiv vorzubeugen. Denn die Gesundheitsfolgen können gravierend sein - Bluthochdruck, Diabetes und erhöhtes Herzinfarktrisiko sind nur einige Folgen. Mit dieser Lebensmittelampel wird es den Bürgern leichter gemacht, auf den ersten Blick zu erkennen, welche Inhaltsstoffe sie zu sich nehmen. Die Zeiten des mühsamen Entzifferns der derzeit wahrlich klein gedruckten Lebensmittelangaben sollten dann endlich der Vergangenheit angehören. Es darf den Konsumenten nicht mehr länger ein X für ein O vorgemacht werden", befürwortet der FPÖ-Konsumentensprecher diese Regelung und verweist darauf, dass es bereits positive Erfahrungswerte aus Großbritannien gibt, die die Effizienz dieser Methode belegen.

"Unter dem Deckmantel der Fitness bewerben Lebensmittelkonzerne derzeit gerne ihre 'gesunden' Produkte - die Ideenvielfalt reicht von Fettarm bis hin zu Zuckerfrei. Es ist derzeit für die Konsumenten jedoch nicht auf den ersten Blick erkennbar, dass etwa einem fettarmen Joghurt mehr Zucker zugesetzt wird, um den gewohnten Geschmack zu erzielen. Diese versteckten Kohlehydrate und Kalorien gilt es in Zukunft mit der Lebensmittelampel ebenso aufzuzeigen, wie etwa einen hohen Fettanteil in bestimmten Lebensmitteln", betonte Deimek abschließend.

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