BZÖ-Hagen: Feinstaub trägt kein Mascherl!

Bilaterale Abkommen als Schutz vor Immissionen aus dem Ausland

Wien (OTS) - "Selbstverständlich muss die Politik auch für saubere Luft in unserem Land sorgen - aber mit Maß und Hirn!", kommentiert BZÖ-Verkehrssprecher Abg. Christoph Hagen das neue Immissionsschutzgesetz-Luft. Umweltzonen, um einfach den privaten Verkehr einzudämmen, seien der falsche Ansatz. Gerade Feinstaub werde vom Entstehungsort oft über viele Kilometer verfrachtet - "Feinstaub hat kein Mascherl!", so Hagen. Sinnvoll seien nur flächendeckende bundesweite und auch grenzüberschreitende Maßnahmen.

Der möglichst sparsame Einsatz von Streusplitt ist für den BZÖ-Verkehrssprecher eine einfache ad-hoc-Maßnahme gegen die Feinstaubbelastung. Den ständig getrommelten Auswirkungen des Autoverkehrs auf die Feinstaubbelastung hält Hagen entgegen, dass etwa am Tag des City-Marathons in Wien, bei dem die Innenstadt und viele wichtige Straßen über Stunden gesperrt waren, keine signifikante Änderung der Schadstoffbelastung gemessen wurde.

"Es ist einfach, wieder einmal die Autofahrer als Sündenböcke verantwortlich zu machen. Was aber ist mit der Industrie als Verursacher?", fragt Hagen. Er erinnert, dass etwa im Großraum Wien die Schadstoffbelastung auch durch Immissionen aus Tschechien entsteht. "Da hilft es nichts, in Wien das Autofahren zu verbieten. Nachhaltig helfen nur bilaterale Abkommen statt billiger Vorwahl-Populismus", erklärt der BZÖ-Verkehrssprecher.

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