FA-Rösch über die unendliche Leidensgeschichte der Post AG: Alibi-Aktion von FSG und FCG hilft niemanden!

SPÖ und ÖVP sollen Michaelis und Co. mit dem nassen Fetzen davonjagen!

Wien (OTS) - Angesichts der Schließung zahlreicher Postfilialen, hat der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Ing. Bernhard Rösch volles Verständnis für den Widerstand der Arbeitnehmer gegen die Zerschlagung der Post AG. "Es kam nicht nur zur Arbeitsplatzvernichtung, sondern auch zur Ausdünnung der Struktur und damit verbunden weniger Service, weniger Kunden, Umsatzeinbußen und zahlreichen Beschwerden", so der FA-Obmann, der sich solidarisch mit den Postbediensteten und Postkunden zeigt.

Allerdings sieht er in der von FSG und FCG nun geforderten außerordentlichen Aufsichtsratssitzung für den 29. Juni 2010 nur eine Alibi-Aktion. "Anlässlich der bevorstehenden Personalvertretungswahlen zeigen die FSG und FCG Muskeln, welche sie gar nicht haben. Selbst wenn eine außerordentliche Sitzung oder nur jene ordentlichen Sitzung am 20. Juli stattfindet, wird sich nichts ändern, da die roten und schwarzen Arbeitnehmervertreter nur ein Drittel der Vertreter im Aufsichtsrat stellen und somit von der Mehrheit niedergestimmt werden", befürchtet Rösch.

"Im Aufsichtsrat sitzen acht Kapitalvertreter und nur vier Arbeitnehmervertreter. Der Großteil der Kapitalvertreter besteht aus gierigen Managern wie Peter Michaelis. Einige von ihnen begleiten nebenbei noch viele andere Jobs oder sitzen in weiteren Aufsichtsräten. Diesen Geiern sind die Arbeitnehmer wurscht. Sie schauen nur auf ihren eigenen Profit, während die unzähligen Postbediensteten schuften müssen und Verträge haben, zu denen nicht gestanden wird", kritisiert der FA-Obmann.

Michaelis habe zudem angekündigt, dass sich an der Filialnetzstrategie nichts ändern werde. "Allein seine Aussagen, dass die Umwandlung von kleineren Filialen in Postpartnerstellen ökonomisch sinnvoll sei und von der Bevölkerung mehrheitlich gut angenommen werde, zeigt, dass Michaelis am Mond lebt. Dieser überhebliche Gagenkaiser gedenkt höchstwahrscheinlich erst dann etwas zu ändern, wenn sein fettes Salär nicht mehr bezahlt werden kann", so Rösch.

Aus seiner Sicht gehören Michaelis und die meisten Kapitalvertreter mit dem nassen Fetzen davongejagt. "Dazu müssten aber die Herrschaften von SPÖ und ÖVP tätig werden und ein Köpferollen durchführen. Michaelis und Co. genießen allerdings die Rückendeckung der rot-schwarzen Proporzkaiser, welche in staatsnahen Betrieben ihre Posten besetzen Die Postkunden und Bediensteten werden weiter die Zeche zahlen müssen", bedauert Rösch.

"Anstatt Aufsichtsratssitzungen zu beschließen, sollten die FSG- und FCG-Vertreter bei ihren Parteichefs von SPÖ und ÖVP anklopfen und fragen, warum sie wegschauen", forderte Rösch. Er stellt abschließend fest, dass hier einmal mehr die Politik von Rot und Schwarz versagt habe und sich auch zeige, dass in jenen Betrieben, wo der Staat seine Finger im Spiel habe (AUA, DDSG, BAWAG Konsum, Wien-Film, öBB, etc.) und im speziellen auch die FSG mitspiele, es bergab gehe.

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