FPÖ-Hübner: Ehrliche Analyse der Situation afrikanischer Staaten statt Beschönigung und Propaganda

Erfolgreicher Start zum Dialog mit Subsahara-Ländern - Weg soll von Entwicklungshilfe zu wirtschaftlicher Kooperation führen

Wien (OTS) - Anlässlich der vom Dritten Nationalratspräsidenten Dr. Martin Graf organisierten und geleiteten Aussprache von österreichischen Parlamentariern mit Vertretern afrikanischer Staaten südlich der Sahara betonte der außenpolitische Sprecher der FPÖ, NAbg. Dr. Johannes Hübner, es sei angesichts der erkennbaren Ineffizienz der Entwicklungshilfe-Gelder notwendig, dass in Afrika selbst systemische Fehler erkannt und auch eingestanden würden.

"Vor 17 anwesenden Botschaftern, die teilweise aus dem Ausland angereist waren, sowie zehn österreichischen Parlamentariern konnte erstmalig ein Dialog in Gang gesetzt werden, der offen und ehrlich die akuten Herausforderungen für die Staaten Afrikas angesprochen hat und sich in seinem Ansatz wohltuend von anderen Veranstaltungen dieser Art unterschied", charakterisierte Hübner die Veranstaltung.

"Anstatt sich ständig auf die Folgen des Kolonialismus und Neokolonialismus zu beziehen, wären die afrikanischen Staaten gut beraten, die eigene Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit zu fördern und auszubauen. Damit wäre der Umstieg vom Tropf der Entwicklungshilfe auf wirtschaftliche Kooperation durch Handel und Investitionen wesentlich erleichtert", so Hübner in seiner Wortmeldung.

"Am Beispiel von Uganda, Ghana, Südafrika, Botswana und vor allem Ruanda - welches vor 15 Jahren noch in Trümmern lag - kann nachvollzogen werden, wie der Weg aus dem Selbstbetrug in Richtung nachhaltige, wirtschaftliche Selbstständigkeit beschritten werden kann", so Hübner weiters.

Auch solle man sich davor hüten, den afrikanischen Zivilisationen das europäische Frauenbild aufzuzwingen. Das Verständnis für den schwarzen Kontinent und seine Gesellschaftsstrukturen sollte gefördert und nicht untergraben werden, meinte Hübner.

"Einer Fortführung des nunmehr begonnenen Subsahara-Dialogs in vier Untergruppen sehe ich mit Freude und großem Interesse entgegen", betonte Hübner abschließend.

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