RFW-BO Amann erneuert Forderung nach Versicherungspflicht von Freizeitunfällen!

AUVA soll nicht mehr für Freizeitunfälle die Kosten übernehmen!

Bregenz (OTS) - Der RFW-Bundesobmann, Ing. Fritz Amann, verlangt heute in einer Aussendung, dass die Freizeitunfälle nicht mehr aus der AUVA finanziert werden dürfen und endlich eine Versicherungspflicht von Freizeitunfällen eingeführt wird.

Amann dazu: "Während die Wirtschaft die Arbeitsunfälle von Jahr zu Jahr senkt, steigen die Freizeitunfälle auf nun mehr über 88 Prozent und das macht alle Investitionen der Unternehmen zunichte. Die Wirtschaft, die für diese Beiträge allein aufkommt und damit dieses System finanziert, wird um die Rendite ihrer Investition in die Sicherheit der Arbeitsplätze betrogen. 12 Prozent Arbeitsunfälle aber 100 Prozent Deckung für alle Unfälle der 4,5 Millionen Arbeitnehmer sind für die Wirtschaft nicht mehr zu akzeptieren. Daher muss das System der Arbeitnehmerunfallversicherung geändert werden, denn das hohe Verantwortungsbewusstsein der Unternehmer schreit förmlich nach einem gerechten Verteilungsmodell der Kosten für Unfälle nach dem Verursacherprinzip. Diese Zahlen können auch nicht länger von der Politik ignoriert werden."

Quersubventionierungen in Höhe von 290 Mio. Euro bei einem Budget von 1,2 Mrd. Euro sind nicht mehr zu tolerieren. Wer diese Kosten den Arbeitgebern in Zukunft noch aufbürden will, der handelt verantwortungslos und stellt sich so in einen totalen Widerspruch zum geltenden Verursacherprinzip. Daher hat der Gesetzgeber aufgrund der vorliegenden Zahlen der AUVA sofort zu handeln und die Versicherungspflicht für Freizeitunfälle - übrigens eine alte RFW-Forderung - sofort einzuführen, so der RFW-Bundesobmann, Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

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