IG-Luft: Künftig auch Ziel- und Quell-Verkehr erfasst

Bayr: Neues Gesetz gibt Landeshauptleuten wirksame Instrumente gegen Luftverschmutzung in die Hand

Wien (OTS/SK) - Petra Bayr, Umweltsprecherin der SPÖ, begrüßt die Einigung über die Novelle zum Immissionsschutzgesetz Luft: "Mit dem erneuerten Gesetz wird es für die Landeshauptleute möglich, endlich auch Maßnahmen im Bereich des Ziel- und Quell-Verkehrs in Belastungsgebieten zu setzen. Besonders schlimme Stinker, wie EURO Null LKWs, haben mittelfristig in diesen Gebieten dann für immer ausgestunken", freut sich Bayr über diese neue Regelung. ****

Für die Umweltsprecherin ist besonders wichtig, dass die Landeshauptleute künftig wesentlich mehr Möglichkeiten für konkrete Maßnahmen bei Luftbelastung zur Verfügung haben: "Es konnten viele Ausnahmen beseitigt werden, die es bisher den Zuständigen alles andere als einfach gemacht haben, auch wirklich schnell und wirksam Maßnahmen zu setzen." Außerdem wird erstmals auch die Belastung durch die ganz besonders kleinen Feinstaub-Partikel, PM2,5, geregelt und konkrete Maßnahmen vorgeschrieben.

"Ich hoffe, dass es mit der Novelle des IG-L gelingt, die Menschen schneller und effektiver vor gesundheitsschädlichen Luftbelastungen zu schützen. Mit der Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen nach verschiedenen Verschmutzungskategorien wird nun auch technisch die Voraussetzung für die Schaffung von Umweltzonen geschaffen. Wieweit diese auch real umgesetzt werden, bleibt in der Kompetenz der Länder", so Bayr. Auch die Möglichkeit, bestehenden Betrieben die Verbesserung ihrer technischen luftrelevanten Anlagen nach zehnjährigem Bestand vorschreiben zu können, ist nach Auffassung der SPÖ-Umweltsprecherin ein großer Schritt in die richtige Richtung. (Schluss) sc/mp

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