VP-Marek zu Häupl: "Nicht zurücklehnen, sondern aktiv werden für mehr Sicherheit"

Militärpolizisten sofort aus dem Verteidigungsministerium ins Innenministerium transferieren

Wien (OTS) - Anlässlich der heutigen Aussagen des Wiener Bürgermeisters bei der allwöchentlichen Pressekonferenz drängt die Wiener ÖVP-Chefin Christine Marek Häupl zur Eile: "Gerade in Sachen Sicherheit darf sich Häupl nicht zurücklehnen, sondern muss sofort aktiv werden für mehr Sicherheit. Die noble Zurückhaltung, die Häupl in der Frage der Militärpolizisten an den Tag legt, ist man von ihm sonst auch nicht gewohnt. Aber scheinbar ist ihm die Sicherheit der Wienerinnen und Wiener nicht so wichtig. Sonst hätte er schon längst in Gespräche mit Verteidigungsminister Darabos treten können, um die Übernahme von 200 Militärpolizisten ins Innenministerium voranzutreiben. Im Gegensatz zur SPÖ ist die ÖVP mit Innenministerin Fekter aktiv und sorgt für 1800 Polizisten mehr in Wien bis zum Jahr 2013."

Häupl dürfe hier nicht auf Zeit spielen, nur um einen guten Vorschlag der ÖVP Wien unnötig zu blockieren, so Marek weiter: "Als Bürgermeister dieser Stadt ist er auch für die Sicherheit der Wienerinnen und Wiener verantwortlich. Daher ist das Zaudern und Zögern umso unverständlicher", reagierte die Wiener VP-Chefin auf die Aussagen Häupls, er wolle sich nicht in die Gespräche zwischen den Ressorts einmischen.

Begrüßt wurde von Marek die Ankündigung, dass in den Nacht-U-Bahnen auch Polizisten in den Zügen mitfahren werden: "Das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste der Wiener Linien muss auch in der Nacht im Vordergrund stehen. Daher ist es erfreulich, dass die Polizei hier ihre Kooperationsbereitschaft unter Beweis stellt. Umso mehr ist die Stadt Wien gefordert, diese Bereitschaft nicht auszunutzen und die Polizei endlich von jenen Aufgaben zu entlasten, die von einer Stadtwache jederzeit gut funktionierend übernommen werden könnten", so die Wiener ÖVP-Chefin abschließend.

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