Häupl/Mailath: Probleme der Universitäten ernst nehmen

Aktives Handeln notwendig, um negative Entwicklung zu verhindern

Wien (OTS) - Gestern, Montag, trafen Wiens Bürgermeister Michael Häupl und Wissenschaftsstadtrat Andreas Mailath-Pokorny mit den RektorInnen aller Wiener Universitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen zusammen, um über die aktuelle Lage des Hochschulsektors in Wien zu diskutieren.

Thema der offenen und konstruktiven Diskussion war vor allem die mangelhafte Finanzierung der Universitäten: "Wenn jetzt an der Bildung gespart wird, steht die nächste Generation ohne Zukunftschancen da. Die Stadt ist in dieser unerfreulichen Diskussion eine verlässliche Bündnispartnerin der Universitäten. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir gegenläufig investieren, und dafür werden wir uns gemeinsam mit Universitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen stark machen", bekräftigte Bürgermeister Häupl im Gespräch.

Auch Wissenschaftsstadtrat Mailath-Pokorny zeigte ein offenes Ohr für die virulenten Probleme der Hochschulen: "Jetzt ist es wichtig, gemeinsam zu agieren und Problembewusstsein für die Lage der Universitäten zu schaffen. Bildung ist das wertvollste Gut in einer Gesellschaft, in das wir entsprechend investieren müssen. Wenn Deutschland es mitten in der Wirtschaftskrise schafft, ein milliardenschweres Bildungs- und Forschungspaket zu schnüren, muss in Österreich ähnliches möglich sein."

"Wir müssen den Wissenschaftsstandort Wien aufwerten, um den Wohlstand langfristig zu sichern. Wir sehen, dass die Lage ernst ist, und wir werden die Universitäten in ihren Bestrebungen für eine Verbesserung der Situation unterstützen, wo wir nur können", so der Bürgermeister weiter.

Die Treffen zwischen den Rektoren der Universitäten und den verantwortlichen StadtpolitikerInnen finden in regelmäßigen Abständen statt, gestern waren erstmals auch die RektorInnen der Privatuniversitäten und Fachhochschulen dazu eingeladen. Diese Form des Dialogs wird auch in Zukunft fortgesetzt.

Für den Inhalt verantwortlich: Martin Ritzmaier/Jakob Scholz

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