Auszeichnungen der Stadt Wien an verdiente PrädagogInnen

Wien (OTS) - Die Zweite Präsidentin des Wiener Landtages, Marianne Klicka, überreichte an verdiente PädagogInnen für ihre lange, engagierte Berufsausübung, das vom Bundespräsidenten verliehene Silberne Ehrenzeichen um Verdienste der Republik Österreich und die Otto-Glöckel-Medaille der Stadt Wien. Das Silberne Ehrenzeichen erhielten die Direktorinnen Dipl.Päd.in Heidi Maria Bauer und Brigitte Marx sowie Oberschulrat Rudolf Wögerer. Die Otto-Glöckel-Medaillie erhielten Schulrätin Susanne Ertl, Direktorin Edith Gaderer-Witerna und Oberschulrat Walter Kern.

Klicka gratulierte zur Anerkennung und Würdigung für außerordentliche Leistungen im Schulwesen

Präsidentin Klicka bezeichnete die zu Ehrenden als ausgezeichnete Fachleute mit besonders großem Engagement im Bereich der Wiener Schulentwicklung. Die WürdenträgerInnen haben in ihrem Berufsleben als Lehrerinnen und Lehrer, als Direktorinnen und Direktoren und als Vortragende für die StudentInnen in den vergangenen 40 Jahren wesentliche schulpolitische und schulorganisatorische Arbeit geleistet. Meilensteine waren darunter, die Bildung von Integrationsklassen, in denen eine begrenzte Zahl von behinderten Kindern gemeinsam mit so genannten nicht behinderten Kindern unterrichtet werden. Neben der kognitiven Förderung durch zwei PädagogInnen profitieren alle SchülerInnen einer Integrationsklasse auch wesentlich in sozialen Bereichen.

Der 1962 als Schulversuch eingeführte Polytechnische Lehrgang und die daraus entstandenen Polytechnische Schule für Schüler der 9. Schulstufe, dient der allgemeinen Berufsorientierung und der Betriebserkundung im Rahmen von berufskundlichen Exkursionen. Weiters entstand bereits 1980 die erste Wiener Musikhauptschule am Schöpfwerk mit dem Schwerpunkt der Musikausübung an Allgemeinen Schulen die Kreativität und das Talent der Schülerinnen und Schüler zu fördern und trägt daher auch zum besseren Lernergebnis bei.

Abschließend meinte Klicka: "Otto Glöckel hat als Initiator der Reformpädagogik der Zwischenkriegszeit vor 80 Jahren bereits die Ära der Österreichischen Schulreform eingeleitet. Sein größtes Ziel, nämlich die gemeinsame Schule der 10 bis 15 jährigen konnte aufgrund zahlreicher Widerstände bis heute nicht flächendeckend umgesetzt werden. Wie dürfen nicht müde werden, daran zu arbeiten."

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