Stummvoll: Glücksspielgesetz auf höchstem internationalem Niveau - mehr Spielerschutz

ÖVP-Finanzsprecher erfreut über gestrige Vier-Parteien-Einigung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit dieser Novellierung ist ein Glücksspielgesetz auf höchstem internationalem Niveau gelungen, bei dem der Spielerschutz im Vordergrund steht. Damit setzt Österreich weltweit neue Standards, zeigte sich heute, Dienstag, ÖVP-Finanzsprecher Abg. Dr. Günter Stummvoll über die gestrige Vier-Parteien-Einigung zum Glücksspielgesetz in der Sitzung des Finanzausschusses erfreut. Auch wenn die Grünen letztlich nicht zustimmten, so habe man sich mit deren Wünschen ausführlich auseinander gesetzt und viele Anregungen von ihnen übernommen. "In Zukunft gibt es erstmals österreichweit transparente und echte Mindestgrenzen für das Automatenspiel und eine transparente Mindestgewinnausschüttung. Auch eine Ausweispflicht wird eingeführt." ****

Ausdrücklich werde nun auch Poker im Gesetz erwähnt. Es könne künftig nicht nur in Spielbanken, sondern auch in einem eigenen neu eingerichteten Poker-Casino gespielt werden, erläuterte der Abgeordnete.

Stummvoll: "Die Spielerschutzbestimmungen wurden deutlich nachgeschärft und gelten künftig auch in vollem Umfang für Automatencasinos. Alle Automaten werden verpflichtend elektronisch mit dem Bundesrechenzentrum vernetzt. Damit ist sofort eruierbar, ob es sich um einen legalen oder illegalen Automaten handelt. Außerdem kann damit die eigens geschaffene SOKO Glücksspiel unverzüglich einschreiten." Auch die Gewinnquote jedes einzelnen Automaten sei so überprüfbar, und Manipulationen sind nicht mehr möglich. Aufgrund dieser Novelle könne das Finanzministerium eine Verordnung erlassen, welche Einsätze und Gewinne eines Spiels an das Bundesrechenzentrum in Echtzeit zu übertragen seien.

"Auf die österreichische Automatenindustrie kommen weitere große technische Herausforderungen zu. Daher ist es überaus wichtig, dass industrielle Leitbetriebe in Österreich, die zum Teil Weltmarktführer sind, auf die Einhaltung strenger Spielerschutzbestimmungen im eigenen Land hinweisen können ", so der Finanzsprecher.

Stummvoll verwies zudem auf die im Finanzministerium neu einzurichtende Stelle zur Suchtprävention und Suchtberatung. Diese werde die Bedeutung des Spielerschutzes in Österreich künftig stärker betonen. Zusätzliche Mindestabstandsregelungen zu Schulen und anderen für Kinder und Jugendliche sensiblen Orten seien nach der verfassungsrechtlichen Kompetenzlage ("Jugendschutz") von den Ländern zu regeln.
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