2009 erstmals keine tödlichen Arbeitsunfälle im Verkehrsbereich Verkehrs-Arbeitsinspektorat legt Tätigkeitsbericht vor

Wien (PK) - Mit einer erfreulichen Statistik wartet der aktuelle Tätigkeitsbericht des Verkehrs-Arbeitsinspektorates (III-156
d.B.) auf: Im Jahr 2009 gab es keinen einzigen tödlichen Arbeitsunfall im Verkehrsbereich. Obwohl nicht damit zu rechnen
sei, dass Berichtsjahre ohne tödliche Arbeitsunfälle nun laufend wiederholt werden können, stelle dies doch einen Meilenstein bei der langjährigen Verbesserung der Arbeitssicherheit im Verkehrsbereich dar, heißt es dazu in dem von Verkehrsministerin Doris Bures dem Parlament vorgelegten Papier.

Nachdem im Jahr 2008 noch 3873 Unfälle - davon acht mit tödlichem Ausgang - an das Arbeitsinspektorat gemeldet wurden, verringerte sich die Zahl der Unfallmeldungen im Berichtsjahr auf 3639. Ein Blick auf die Unfallstatistik der letzten zehn Jahre zeigt überdies, dass seit 1999 bei der Zahl der gemeldeten Unfälle ein Rückgang um 44 % verzeichnet werden konnte, wobei die Unfallrate
- die Zahl der Unfälle auf je 1000 Arbeitnehmer - im gleichen Zeitraum um 34 % zurückgegangen ist. Weiters wurden dem Verkehrs-Arbeitsinspektorat 2009 insgesamt sieben Anzeigen auf Verdacht
einer Berufskrankheit (2008: 23) übermittelt und zwei Personen
mit anerkannter Berufskrankheit (2008: 19) gemeldet.

Das Aufgabengebiet des Verkehrs-Arbeitsinspektorates umfasste im Berichtszeitraum 8957 zu inspizierende Betriebe, Betriebsstätten und Anlagen mit insgesamt 127 834 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. (Schluss)

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