EVN-Chef Hofer: "Lutz Claassen war sehr eigen"

Wien (OTS) - Der Generaldirektor der EVN spricht im Interview mit INDUSTRIEMAGAZIN über die Ursachen des geplanten Ausstiegs von Miteigentümer EnBW - und warum dieser nur "konsequent" sei. Ausserdem: Was der EVN-General von den bizarren Re-Verstaatlichungsplänen in Bulgarien hält.

In den nächsten Wochen dürfte sich der deutsche Energiekonzern EnBW von seinen Anteilen an der EVN trennen. Nach Jahren ziemlich angespannter Verhältnisse zwischen den Eigentümern kommt der Rückzug auch für das Management nicht überraschend. Im Interview mit INDUSTRIEMAGAZIN rechnet EVN-Chef Burkhard Hofer mit der EnBW ab. "Die EnBW gehört zu den Unternehmen, die ihren Führungsanspruch bekräftigen und ihre Beteiligungen voll konsolidieren wollen. Da das mit der EVN und dem Land Niederösterreich als größtem Einzelaktionär nicht möglich ist, plant sie nun konsequenterweise den Ausstieg" sagt Hofer. Der Grund für Spannungen dürfte aber nicht nur am Machtanspruch der EnBW gelegen sein: "Das lag sicherlich auch an den Personen. EnBW-Chef Utz Claassen, der dem Unternehmen bis 2007 vorstand, war sehr eigen" sagt Hofer. Dabei hätte es zwischen den Unternehmen viele Anknüpfungspunkte gegeben - und zwar im Energie-als auch im Umweltgeschäft: "Eine Einladung zu einer Zusammenarbeit haben wir von der EnBW damals aber nie erhalten". Aber Hofer bekräftigt auch: "Zum jetzigen EnBW-Chef haben wir ein sehr positives und konstruktives Gesprächsklima."

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