JVP – Kurz: Pensionssystem droht zu kollabieren – „Flexipension“ kann gegensteuern

Junge ÖVP begrüßt das Modell des Management Clubs

Wien, 14. Juni 2010 (OTS) „Der Status Quo im österreichischen Pensionssystems zeigt ganz klar den Handlungsbedarf auf: 70 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sind vor dem gesetzlichen Pensionsalter im Ruhestand und der staatliche Zuschussbedarf ist bereits in Milliardenhöhe“, beschreibt Sebastian Kurz, Bundesobmann der Jungen ÖVP, die Situation unseres, ins Wanken geratenen, Pensionssystems. ****

Das Modell des Management Clubs enthält aus Sicht der Jungen ÖVP viele richtige Maßnahmen: Ein Pensionskonto – jeder sieht wie viel er eingezahlt hat und wie viel Pension es gäbe, und eine neue Regelung in Bezug auf das Pensionsantrittalter – die Pension kann angetreten werden, wenn die Einzahlungen die Mindestpension ermöglichen. „Mit diesem Modell könnten die Pensionen ab 2030 erstmals vollständig durchfinanziert sein - Grund genug um darüber zu diskutieren“, befürwortet Sebastian Kurz den Vorschlag des Management Clubs.

In Zukunft wird uns das Pensionssystem vor noch mehr Herausforderungen stellen. Die Lebenserwartung der Österreicher steigt jährlich um drei Monate. Wird nicht bald gehandelt, wird der staatliche Zuschussbedarf bis zum Jahr 2014 15,8 Milliarden Euro ausmachen. OECD-Analyst Christopher Prinz spricht davon, dass das System in wenigen Jahren zu kollabieren drohe und auch die Hacklerregelung daran schuld sei. „Wir fordern schon seit langem das Ende mit 2013 – es ist höchste Zeit, aktiv zu werden“, unterstreicht Kurz abschließend.

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