Bures: Österreich soll bei E-Mobilität zur Europa-Spitze aufsteigen

E-Mobilität für alle leistbar machen - Investitionen in Forschung und Entwicklung Gebot der Stunde

Wien (OTS/SK) - "Für die Einführung der Elektro-Mobilität ist es wesentlich, alle Kräfte aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu bündeln und Synergien zu nützen. Unser Ziel ist, dass wir bei der Einführung moderner, ökologischer Technologien zur Spitze in Europa gehören", so Infrastrukturministerin Doris Bures am Donnerstag im Rahmen des 1. Österreichischen Strategie-Forums zur Zukunft der Mobilität. E-Mobilität habe viele Vorteile: "Wesentliche Aspekte sind Fragen des Umweltschutzes und die Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Aber auch auf zukünftige Herausforderungen wie z.B. die Raumnot in Ballungszentren müssen Antworten gefunden werden. Eine Chance ist E-Mobilität in Verbindung mit intelligentem und gut ausgebautem öffentlichen Verkehr, dessen Ausbau wir daher forcieren", bekräftigte Bures. Mittels Leuchtturmprojekten in "Proberegionen" werden etwa die Kombinationsmöglichkeiten zwischen Individual- und öffentlichem Verkehr ausgelotet. ****

"E-Mobilität ist eine Chance, einen wesentlichen Beitrag zum Klima-und Umweltschutz zu leisten und eine Antwort auf eine weitere große Herausforderung der Zukunft - die Ressourcenverknappung und deren Auswirkung auf Energiepreise und die Umwelt - zu geben", so die Infrastrukturministerin, die in diesem Zusammenhang an die aktuelle Ölkatastrophe im Golfstrom erinnert. "Vor diesem Hintergrund spricht alles dafür, dass wir alle Anstrengungen unternehmen, umweltfreundliche Mobilität nicht nur für einige wenige, sondern für alle zu ermöglichen und leistbar zu machen", unterstrich Bures. Derzeit gebe es noch kein marktfähiges Serienfahrzeug mit Elektroantrieb, das leistbar ist. "Wir setzen uns hohe Ziele, sollten aber die Erwartungen nicht in den Himmel schrauben, sondern am Boden bleiben", so Bures.

Investitionen in Forschung und Entwicklung sind Gebot der Stunde

Das BMVIT setzt Schwerpunkte auf Forschung und Entwicklung. Das Budget für die Jahre 2009 und 2010 wurde im Vergleich zu 2008 um jeweils 50 Prozent auf 60 Millionen Euro erhöht, zwei Drittel dieser Summe werden für die Forschung an Alternativen zu Verbrennungsmotoren verwendet. "Es ist jetzt ein Gebot der Stunde, in Forschung und Entwicklung zu investieren, da wir wirtschaftlich im weltweiten und europäischen Wettbewerb nur dann die Nase vorn haben werden und ein guter Wirtschafts- und Forschungsstandort sein können, wenn wir auch in Zeiten der Krise investieren", erklärte die Infrastrukturministerin. Ziel sei es, dass Elektro-Mobile mit möglichst viel Technologie aus Österreich ausgestattet sind, so Bures. Die Automobilbranche ist mit 175.000 Beschäftigten eine der wichtigsten Branchen des Landes.

Abschließend sprach Bures dem Business Circle ihren Dank dafür aus, dass er den Dialog zwischen den Partnern fördert: "Für die Elektro-Mobilität ist es wichtig, gut vernetzt zu sein und dass die Stakeholder gut zusammenarbeiten", so die Infrastrukturministerin, die ihr Ministerium als Drehscheibe zwischen Stakeholdern, Wissenschaft und Politik versteht. (Schluss) bj

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