Fuhrmann: Unsere Kinder und Jugendlichen haben ein Recht auf die beste Bildung!

ÖVP-Abgeordnete begrüßt Bildungspaket in heutigem Unterrichtsausschuss

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit der neuen BHS-Matura, der Ausweitung und Verlängerung der Sprachförderkurse und der Modularisierung der Abendschule als zentrale Punkte setzen wir einen wichtigen Schwerpunkt in der Bildungsoffensive in Richtung mehr Qualität. Mit der teilzentralen standardisierten Reifeprüfung, die ab dem Schuljahr 2014/15 auch an den BHS eingeführt wird, wird ein weiterer Schritt zur Internationalisierung und Vergleichbarkeit von Bildungsabschlüssen gemacht. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Mag. Silvia Fuhrmann, Mitglied im Unterrichtsausschuss, anlässlich der heutigen Sitzung, die sich mit dem Bildungspaket des ersten Arbeitshalbjahres 2010 beschäftigt. Das Modulsystem ermögliche eine individuelle Studienplanung und -organisation und gewährleiste dadurch eine bessere Vereinbarung des Studiums mit beruflichen und sozialen Belastungen. ****

Die Ausweitung und Verlängerung der Sprachförderkurse sei für die Integration und Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen mit mangelnden Deutschkenntnissen wesentlich, begrüßte Fuhrmann die Maßnahme. Diese Deutschförderkurse an Pflichtschulen (Volksschule, Hauptschule, Polytechnische Schulen) sowie Berufsschulen und Berufsbildenden mittleren Schulen seien derzeit mit bis zu elf Wochenstunden möglich. Nachdem diese Maßnahme mit zwei Jahren befristet ist und mit Ende des Schuljahres 2009/2010 ausläuft, soll sie mit Schuljahr 2010/11 verbessert (Einbeziehung der AHS-Unterstufe, Ausdehnung des Besuchs auf maximal zwei Jahre) und um weitere zwei Jahre verlängert werden.

"Unsere Kinder und Jugendlichen haben ein Recht auf beste Bildung. Das vorliegende Gesamtpaket ist ein wichtiger Baustein dafür, die Qualität zu sichern und in wichtigen Bereichen im Schulsystem die Weiterentwicklung zu garantieren", verwies Fuhrmann auf die Stärkung der Durchlässigkeit, die Verbesserung der Vergleichbarkeit und Anrechnung sowie die Anpassung an die Anforderung der Praxis. So gebe es mehr Durchlässigkeit der Studien an Pädagogischen Hochschulen. Der akademische Grad "Bachelor of Education (Bed)" als die erste von drei Stufen nach der Studiensystematik von Bologna stellt die Grundlage für das weitere Studium dar. AbsolventInnen der Vorläufereinrichtungen (Pädagogische Akademien), die sechssemestrige Studien oder zumindest zwei Lehramtstudien absolviert haben, sollen ab Studienjahr 2010/11 die Möglichkeit der Nachgraduierung erhalten.

Die ÖVP-Abgeordnete wies zudem auf die Einführung eines Datenverbundes für die Pädagogischen Hochschulen. Dieser soll ab dem Studienjahr 2010/11 den Pädagogischen Hochschulen die Verwaltung der Matrikelnummern und Inskriptionen erleichtern.

Mit der Einführung der Bildungsstandards und der bereits in Erprobung befindlichen teilzentralen Matura würden zudem auch an die Unterrichtsmittel, vor allem an Schulbücher, neue Anforderungen gestellt. Diese müssen in Zukunft kompetenzorientiert sein und auf die Anforderungen der neuen Matura eingehen, erläuterte Fuhrmann abschließend.
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