Personal - SP-Ekkamp: "ÖVP unterstellt den Bediensteten der Stadt, zu früh in Pension zu gehen!"

Stadt Wien nimmt soziale Verantwortung gegenüber ihren MitarbeiterInnen sehr ernst

Wien (OTS/SPW-K) - "Wenn Bedienstete der Stadt Wien in Frühpension gehen, dann sicher nicht aus Jux und Tollerei, sondern aufgrund der Belastungen, die ihr mitunter körperlich sehr anstrengender Beruf mit sich bringt", reagiert der Vorsitzende der gemeinderätlichen Personalkommission, SPÖ-Gemeinderat Franz Ekkamp auf neuerliche Kritik von VP-Ulm. "Ulm ignoriert mit einer atemberaubenden Konsequenz, dass die Bediensteten der Stadt in Wien viel umfassendere Aufgaben wahrnehmen, als in anderen Landeshauptstädten oder Gemeinden", sagt Ekkamp.

Die Stadt Wien stellt Dienstleistungen zur Verfügung, die in anderen Städten und Bundesländern privatisiert sind oder von freiwilligen Organisationen abgedeckt werden. So sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Feuerwehr, Müllabfuhr, Straßenreinigung, Rettung und Spitälern in Wien Bedienstete der Stadt. "Ulm müsste also die Frühpensionierungen bzw. Kündigungen in diesen Berufsgruppen mit körperlich sehr anstrengenden Tätigkeiten in den Bundesländern hinzurechnen, um seriöse Vergleiche anstellen zu können. Jene privaten Unternehmen, die in den Bundesländern diese Dienstleistungen anbieten, werden ältere oder kranke Mitarbeiter wohl eher kündigen als in Frühpension schicken - Ulm verlangt diese Vorgangsweise offenbar auch von der Stadt! Das wird es mit der SPÖ sicher nicht geben", stellt Ekkamp klar.

Ulm stehe es nicht zu, den MitarbeiterInnen der Stadt Wien vorzuwerfen, sie würden zu früh in Pension gehen, sagt Ekkamp. "Die Mitarbeiter der Stadt leisten hervorragende Arbeit und haben einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass Wien neuerlich Weltmeister unter allen Städten in punkto Lebensqualität ist!" Die Stadt Wien ist sich als Arbeitgeberin auch ihrer sozialen Verantwortung bewusst und versucht auch MitarbeiterInnen mit lang andauernden Krankheiten zu unterstützen.

Die Stadt Wien setzt österreichweit Maßstäbe bei Gesundheitsvorsorge und Prävention bei ihren MitarbeiterInnen: "Das Angebot reicht von psychologischer Beratung bis zur Gesundheitsförderung - solch ein umfassendes Angebot ist einzigartig in Österreich!", sagt Ekkamp. "Wenn in dieser Stadt etwas krank macht, dann sind das am ehesten die unseriösen Aussagen von VP-Ulm und seinen Parteifreundinnen und -freunden", sagt Ekkamp.
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