Hilfswerk Notrufzentrale: Aus Helfern werden Freunde

5.100 Notruftelefone können Leben retten

St. Pölten (OTS) - In den eigenen vier Wänden alt werden - das ist der größte Wunsch der ÖsterreicherInnen, wenn sie an später denken. Ein Notruftelefon hilft, diesen Wunsch zu erfüllen und ist damit eine große Unterstützung für pflegende Angehörige. Bereits 5.100 Menschen in Österreich sind mit der Notrufzentrale des Hilfswerks verbunden. Die rund um die Uhr verfügbaren Ansprechpartner sorgen nicht nur für Sicherheit, sondern werden immer öfter ein Teil des sozialen Netzwerks der AnruferInnen. Das Notruftelefon kann aber noch mehr:
Ein moderner Lagesenor und ein Rauchmelder sorgen für noch mehr Sicherheit und über die Servicetaste werden Arzttermine organisiert. Mit einem Wort, der perfekte Begleiter für Menschen, die alleine leben oder deren Angehörige oder private Pflegepersonen für einen Zeitraum nicht verfügbar sind.

Teil des sozialen Netzwerks

"Aus Erfahrung sind nicht alle Notrufe, echte Notrufe, sondern vielfach soziale Alarme. Wie bei Maria R. Sie lebt ganz alleine und ihre wichtigsten Bezugspersonen sind neben den Heimhelferinnen, die sich täglich um sie kümmern, auch die MitarbeiterInnen der Notrufzentrale", so Christine Pumhösel vom Notruftelefon des Hilfswerks. In regelmäßigen Telefonaten erzählt Maria R von ihren täglichen Erlebnissen oder plaudert über vergangene Tage. Für sie und für hunderte andere AnruferInnen sind die MitarbeiterInnen des Notruftelefons ein Teil ihres sozialen Netzwerks geworden. "So kann unser Angebot auch dazu beitragen, die Einsamkeit zu verringern", so Pumhösel.

Ein Gerät - Hilfe in vielen Situationen

Das Notruftelefon besteht aus einem Basisgerät und einem Sender, der wie eine Uhr am Handgelenk oder wie ein Anhänger am Hals getragen wird. Das Basisgerät kann mit einem aktiven Festnetzanschluss oder mittels GSM Modul und Mobilfunkverbindung angeschlossen werden. Im persönlichen Kontakt mit dem Klienten können die MitarbeiterInnen der Notrufzentrale die Situation vor Ort besser einschätzen und die notwendigen Schritte zur Hilfeleistung einleiten.

Das Notruftelefon des Hilfswerks kann auch mit einem Lagesensor oder einem Rauchmelder gekoppelt werden. Durch diese zusätzlichen Möglichkeiten ist schnelle Hilfe durch die Notrufzentrale garantiert:
Der Lagesensor schlägt bei Stürzen mit Bewusstlosigkeit Alarm: Sobald es zu einer Lageveränderung von mehr als 60 Grad kommt, wird ein automatischer Notruf in die Zentrale geschickt. Der Rauchmelder alarmiert die Zentrale bei gefährlicher Brandentwicklung. Die Notrufzentrale leitet dann entsprechende Erstmaßnahmen ein.

Die Servicetaste - der Butler am Handgelenk

Eine konkrete Möglichkeit, um über Notrufe hinausgehende Dienste in Anspruch zu nehmen, bietet die Servicetaste. Erinnerungsalarme für Medikamenteneinnahme oder wöchentliche Kontrollanrufe werden nach Vereinbarung durchgeführt. Durch Drücken der Servicetaste können auch weitere Leistungen, wie Taxibestellung, die Organisation von Arztterminen und die Benachrichtigung von Angehörigen oder Vertrauenspersonen "bestellt" werden. Nähere Informationen zum Notruftelefon unter 0800 800 408.

Rückfragen & Kontakt:

NÖ Hilfswerk, Mag. Markus Hiesberger
Tel. 02742/249-1121 oder 0676/878770711
markus.hiesberger@noe.hilfswerk.at
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