FPÖ-Wieden fordert die Absiedlung des Drogenzentrums TaBeNo

Anrainer fürchten um ihre Sicherheit

Wien (OTS/fpd) - Im Zuge der heutigen Pressekonferenz der FPÖ-Wieden fordert diese, die sofortige Absiedlung des neuen Drogenzentrums TaBeNo. Täglich melden sich neue Bürger und beschweren sich über die Tatsache, dass sie seitens der Bezirksvorstehung aber auch der SPÖ im Stich gelassen werden. Aus diesem Grund glauben viele Bürger mittlerweile, dass es zwischen der SPÖ und der ÖVP ein Stillhalteabkommen gibt, so die drei Bezirkspolitiker, Bezirksobmann LAbg. Mag. Johann Gudenus, Klubobmann Georg Walterskirchen und Bezirksrat Georg Schuster.

Aus Sicht der FPÖ hätte sich die Bezirksvorstehung schon viel früher gegen ein derartiges Projekt aussprechen müssen - dies wurde aber offensichtlich absichtlich nicht getan. Die Notschlafstelle hat zwar mittlerweile schon eröffnet aber eben genau deswegen wird die FPÖ-Wieden nicht locker lassen und den Kontakt zu den Bürgern weiterhin suchen um immer mehr Unterschriften gegen das Drogenzentrum sammeln zu können. "Zur Zeit haben wir mehr als 700 Unterschriften gesammelt und ich bin davon überzeugt, dass es noch mehr werden", so Gudenus der weiter meint, dass der schöne 4. Bezirk neben der Drogenszene am Karlsplatz jetzt auch noch durch ein zweites Drogenzentrum verschandelt wird.

Freilich ist auch die FPÖ für die Einrichtung von mehr Therapieplätzen und sieht diese als wichtig und notwendig an - ein Therapiezentrum aber mitten in der Stadt, wo die Bevölkerungsdichte am höchsten ist anzusiedeln ist verantwortungslos. Darüber hinaus bezweifelt er, so Gudenus, dass es sich bei dieser Einrichtung um ein reines Provisorium handelt - eher steht die Vermutung im Raum, dass auf Grund der Nähe des Hauptbahnhofes schon jetzt ein weiterer Drogenumschlagplatz entstehen und ein Beratungszentrum daher jetzt schon angesiedelt wird.

Aus diesem Grund, wird die FPÖ daher in der morgigen Bezirksvertretungssitzung einen Antrag einbringen welcher sich für die Absiedlung des TaBeNo aussprechen wird. "Hier können die anderen Fraktionen zeigen ob sie tatsächlich hinter den Bürgern stehen". Die FPÖ-Wieden wird jedenfalls diese verantwortungslose Politik des Drüberfahrens auch weiterhin im Sinne der Bürger bekämpfen, so die drei Bezirkspolitiker, Gudenus, Walterkirchen und Schuster unisono. (Schluss)paw

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