Hagenhofer: EU-Initiative zur Bekämpfung von Menschenhandel ist wichtiger Schritt

Schutz von Frauen und Mädchen muss im Vordergrund stehen

Wien (OTS/SK) - Erfreut zeigte sich heute, Mittwoch, SPÖ-Menschenrechtssprecherin Marianne Hagenhofer über den Vorschlag einer EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Menschenhandel, die heute, Mittwoch, im EU-Unterausschuss des Nationalrates behandelt wurde. "Es ist sehr zu begrüßen, dass sich die EU diesem Thema widmet. Kriminellen, die vom Menschenhandel profitieren, kann nur durch internationale und europäische Zusammenarbeit das Handwerk gelegt werden. Vor allem Frauen und Mädchen werden Opfer von Menschenhandel. Ihr Schutz muss im Vordergrund stehen", so Hagenhofer. ****

"Menschenhandel ist ein grenzüberschreitendes Problem und kann daher nur durch ein EU-weit koordiniertes Vorgehen bekämpft werden", führte Hagenhofer weiter aus. Die Richtlinie werde sich positiv auf die internationale Zusammenarbeit auswirken und zu einem höheren Schutzniveau und zu besserer Unterstützung der Opfer beitragen. Von besonderer Bedeutung sei die Strafbarkeit juristischer Personen, die eine logische Folge einer umfassenden Strategie gegen Menschenhandel sei, erläuterte die SPÖ-Menschenrechtssprecherin. "Es soll nicht möglich sein, unter dem Deckmantel einer Organisation oder eines Unternehmens an Menschenhandel mitzuwirken. Ich begrüße, dass den Strafverfolgungsbehörden hier ausreichende Instrumente zur Verfügung gestellt werden", so Hagenhofer, die abschließend auf die Bedeutung der Wahrung rechtsstaatlicher Verfahrensgarantien, die für besondere Ermittlungsmaßnahmen vorgesehen sind, hinwies. (Schluss) ab/mp

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