U-Ausschuss: BZÖ-Petzner: Pleitemanager Pinkl soll heute Karten auf den Tisch legen und zu Verantwortung für Pleite der Hypo stehen!

Pinkl hat durch Milliarden-Abschreibungen, Verdoppelung des Kreditvolumens und massivem Entzug von Kapital Niedergang und Pleite der Hypo zu verantworten

Klagenfurt (OTS) - Im Vorfeld der heutigen Sitzung des Untersuchungsausschusses zur Hypo im Kärntner Landtag fordert der geschäftsführende Kärntner BZÖ-Bündnisobmann NRAbg. Stefan Petzner von Pleitemanager Franz Pinkl, die Karten auf den Tisch zu legen und in der Öffentlichkeit zu seiner Verantwortung für die Pleite der Hypo zu stehen. Petzner: "Der Niedergang und die Pleite der Hypo hat einen Hauptverantwortlichen: Franz Pinkl."

Petzners Vorwürfe gegen Pinkl: "Pinkl hat nicht nur eine unverantwortliche Verdoppelung des Kreditvolumens der Bank auf weit über 20 Milliarden Euro zu verantworten, sondern als Vorstand im Jahr 2009 ein Asset-Screening von Price Waterhouse & Cooper durchführen lassen und in der Folge so massive Abschreibungen und Wertberichtigungen nach unten vorgenommen, dass es die Bank nicht mehr verkraftet hat und am Ende notverstaatlicht werden musste. Kein Finanzexperte sieht die rasante Ausweitung des Kreditvolumens sowie die massiven Abschreibungen und Wertberichtigungen durch Pinkl als nachvollziehbar an. Zudem hat Pinkl den Niedergang der Hypo durch die bewusste und vorzeitige Veröffentlichung der Ergebnisse des Asset-Screenings zusätzlich befeuert, hatte doch die vorzeitige Veröffentlichung einen Entzug von Kapital in Milliardenhöhe bei der Hypo zur Folge. Es ist daher zu klären, warum und in wessen Auftrag Pinkl so gehandelt hat. Pinkls Rolle ist besonders genau zu durchleuchten, zumal Pinkl auf die komplett gleiche Art und Weise bereits die ÖVAG in den Abgrund gerissen hat."

Petzner erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass erst vor wenigen Tagen seitens der ÖVAG Pinkl die Entlastung als Vorstand verweigert wurde. Petzner: "Wo Pinkl auch war, er hat ein Schlachtfeld hinterlassen. Er hat daher nicht nur für die ÖVAG, sondern auch für die Hypo die Verantwortung zu tragen", fordert Petzner, der es als unverständlich bezeichnet, dass die Organe der ÖVAG gegen Pinkl vorgehen, die Organe der Hypo bis hin zu den Ermittlungsbehörden aber bis heute keine entscheidenden Schritte gegen Pinkl unternommen haben.

Schließlich betont Petzner einmal mehr, dass Pinkl für sein Versagen bei der Hypo nicht mit drei Millionen Euro Steuergeld belohnt werden dürfe. "Daher haben wir auch Anzeige gegen den SPÖ-ÖVP-Aufsichtsrat der Hypo erstattet, was zur Folge hat, dass die Abfertigung Pinkls so lange auf Eis gelegt wurde, bis seine Verantwortung aufgeklärt ist."

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Kärnten - Medien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0003