BZÖ-Grosz: "Scheuch und Co. etablieren in Kärnten eine politische Diktatur der Kleinkriminalität"

Kärntner FPK erinnert an bayrische Amigo-CSU - "Was muss noch alles passieren, damit Rücktrittskultur auch in Österreich greift?

Graz/Wien (OTS) - "Angesichts der Debatte um die laufenden Verfehlungen von Kärntens FPK-Landeshauptmann-Stellvertreter Uwe Scheuch und seinen Skandalfunktionären erinnert der stellvertretende BZÖ-Bundeschef und Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz an seine bereits am 24. Juli 2009 gegenüber den Medien getätigten Aussagen:
"Das Ganze grenzt an Größenwahn und ist eine Schande. Jörg Haider wäre der erste gewesen, der diesen Leuten kräftig in den Hintern getreten hätte", hatte Grosz damals auf Anfrage der Medien zu den Verfehlungen der Kärntner Polit-Spitze bereits bekannt gegeben. Damaliger Anlassfall war der Beschluss der österreichweit einzigartigen Parteienförderung. "Diese prophetischen Worte sind angesichts des politischen und moralischen Niedergangs dieser handelnden Personen aktueller denn je. Unter Scheuch und Co. etabliert sich in Kärnten eine politische Diktatur der Kleinkriminalität. Die bayrischen CSU?ler waren selbst unter dem Eindruck des damaligen Amigo-Skandals - der zu strafrechtlichen und politischen Konsequenzen in Deutschland führte - gegen diese skrupellosen FPK-Funktionäre ja wahre Engerln", so Grosz.

"Parteienförderungen, dass es einer Sau graust, Agrarsubventionen für Großverdiener, Staatsbürgerschaften als "part of the game", Parteispenden als "Begleitmusi", Festnahmegefahr in EU-Nachbarstaaten, laufende Gesetzesbrüche bei Nebenbeschäftigungen, Meldevergehen über weitere Einkommen, Freunderlwirtschaft am laufenden Band etc. führen in jedem anderen demokratisch entwickelten Rechtsstaat zum sofortigen Rücktritt. Wenn Scheuch und Co. auch nur einen Funken Anstand und Charakter haben, befreien diese Politiker Österreichs Politlandschaft von ihrer unseriösen Anwesenheit. Diese Herren verdienen keine Orden, sondern bestenfalls Handschellen", fordert Grosz den Rücktritt des Kärntner FPK-Chefs. Denn die Machenschaften von Scheuch seien ein weiterer Grund für den Vertrauensverlust in der Politik.

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