Mölzer: Brennerbasis- und Koralmtunnel müssen für die EU Priorität haben

Wichtige Infrastrukturprojekte sind Investitionen in die Zukunft und schaffen Arbeitsplätze - Sparpotentiale bei der EU-Bürokratie nutzen

Wien (OTS) - In Krisenzeiten dürfe nicht bei wichtigen Infrastrukturprojekten gespart werden, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zu dem heute zu Ende gehenden EU-Verkehrsministertreffen in Saragossa, bei dem die Transeuropäischen Netze auf der Tagesordnung stehen. "Es muß seitens der EU ein klares Bekenntnis zum Brennerbasistunnel, aber auch zum Koralmtunnel geben. Denn beide Projekte sind Investitionen in die Zukunft", betonte Mölzer.

Sowohl Brennerbasistunnel als auch Koralmtunnel seien, so der freiheitliche EU-Mandatar, notwendig, um die Nord-Süd-Verbindungen innerhalb der EU zu verbessern. "Aber darüber hinaus werden durch beide Projekte eine Vielzahl von Arbeitsplätzen geschaffen bzw. gesichert, was aufgrund der angespannten Lage der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt von besonderer Bedeutung ist. Daher muß die Devise lauten, Arbeitsplätze zu schaffen und nicht Arbeitsplätze zu vernichten", erklärte Mölzer.

Weiters wies der freiheitliche Europa-Abgeordnete darauf hin, daß nicht bei wichtigen und sinnvollen Infrastrukturprojekten der Sparstift angesetzt werden dürfe. "Natürlich muß gespart werden. Aber besser wäre es, die riesigen Einsparungspotentiale bei der EU-Bürokratie zu nutzen, die Unsummen an Geld verschlingt. Zu denken ist etwa an Dschungel von EU-Agenturen, aber auch die Milliarden, die unter dem Titel ?Heranführungshilfen? an die Türkei fließen", schloß Mölzer.

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