Marek zu SPÖ-Spitalsschließungen: Häupl und Faymann wollen 13 Wiener Spitäler zusperren!

ÖVP Wien-Chefin verlangt klare Worte der SPÖ-Stadtführung und des SPÖ-Gesundheitsministers

Wien (OTS) - "St. Anna-Kinderspital, SMZ Floridsdorf, Barmherzige Schwestern, Hartmannspital und 9 weitere Spitäler allein in Wien -die SPÖ schießt sich auf die Gesundheitsversorgung der Wienerinnen und Wiener ein und will 13 Spitalstandorte mit insgesamt 2.300 Betten einfach zusperren", so Christine Marek, Landesparteiobfrau der Wiener Volkspartei heute, Mittwoch. "Jahrelang hat vor allem die SPÖ jede notwendige Reform im Gesundheitswesen blockiert und bei jeder Gelegenheit mit dem Schreckgespenst der 2-Klassenmedizin gedroht. Jetzt ist plötzlich jedes Mittel recht, um den Rotstift anzusetzen und büssen müssen die Menschen in Wien."

Wo ist Bürgermeister Häupl?

Jetzt sei ein klares Bekenntnis der SPÖ-Stadtführung zum Wiener Gesundheitssystem gefordert, denn "wenn so die Gesundheitspolitik der SPÖ aussieht, dann kann man wirklich nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und hoffen nicht krank zu werden. Die Wienerinnen und Wiener fragen zurecht: Wo ist Bürgermeister Häupl? Was sagt er zu den Schließungsplänen seines Bundeskanzlers und langjährigen Wiener Stadtrates Faymann? Oder ist sein Schweigen zur Rotstift-Politik der Bundes-SPÖ gar stille Zustimmung?"

SPÖ Wien - Rationierung und Planwirtschaft

Die Menschen in Wien hätten ein Recht auf Beantwortung dieser Fragen:
"Im Herbst trifft Wien eine wichtige Entscheidung über den weiteren Weg unserer Stadt. Seit gestern ist klar: Wenn es nach der SPÖ geht, dann führt dieser Weg hin zu Rationierung und Planwirtschaft. Das hat Wien nicht verdient!"

Die ÖVP Wien bekenne sich zu notwendigen Reformen im Gesundheitswesen - der Abbau von Akutbetten sei unumgänglich aber nicht indem man einfach kleinere Spitäler zusperrt. Zurecht müsse man sich fragen, ob die SPÖ auch einmal über den Tellerrand geschaut hat. International gehe der Trend in der Gesundheitspolitik nämlich eindeutig zu wohnortnahen Versorgungsstrukturen, kleinen hochspezialisierten Häusern. Stattdessen habe die Wiener SPÖ ihr Rezept schon gefunden -große Prestigebauten am Stadtrand, die schon jetzt wieder am Rande des Bauskandals stehen und die budgetierten Baukosten um ein Mehrfaches überschreiten. Dort können alle Wienerinnen und Wiener künftig dann hinpilgern, wenn sie medizinische Versorgung brauchen. Die kleinen, hocheffizienten Spitäler werden nämlich dann zugesperrt sein und nicht mehr zur Verfügung stehen.

Wenn die SPÖ ihren Plan umsetzt, alle Häuser unter 300 Betten zuzusperren, sind übrigens folgende Krankenhäuser in Wien betroffen:

  • Kaiserin Elisabeth Spital (239 Betten)
  • SMZ Floridsdorf (176 Betten)
  • Orthopädisches Spital Gersthof (102)
  • SMZ Sophienspital (92 Betten)
  • St. Anna Kinderspital (118 Betten)
  • Barmherzige Schwestern (209 Betten)
  • Herz Jesu KH (139 Betten)
  • Hartmannspital (162 Betten)
  • St. Elisabeth Spital (148 Betten)
  • St. Josef Spital (155 Betten)
  • Orthop. Spital Speising (253 Betten)
  • KH Göttlicher Heiland (275 Betten)
  • Evangelisches Krankenhaus (236 Betten)

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