Belakowitsch-Jenewein/Hofer: Wo ist Gesundheitsminister Stöger?

Wien (OTS) - "Im Koalitionsstreit um die Schließung von Krankenhäusern in Österreich vermisse ich eine klare Stellungnahme des Gesundheitsministers", sagte heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. "Offensichtlich ist er sich nicht bewusst, dass diese Diskussion sein Ressort betrifft oder er meint, angesichts der Temperaturen, er hätte hitzefrei!", so Belakowitsch-Jenewein.

Dass Einsparungen im Spitalsbereich endlich angedacht und diskutiert würden, sei erfreulich, allein der Gesundheitsminister habe wieder einmal keine Meinung dazu! Die FPÖ fordere seit vielen Jahren ein Umdenken beim Föderalismus und rufe auf Ländergrenzen nicht wie einen Stacheldraht zu sehen, so Belakowitsch-Jenewein.

"Die Schreibtischtätermethode von Finanzstaatssekretär Schieder, wonach alle Krankenhäuser die weniger als 300 Betten haben geschlossen werden sollen, ist völlig an der Realität vorbei gedacht", kritisierte Belakowitsch-Jenewein. Wichtiger sei es, die Wirtschaftlichkeit und die Auslastung aller Spitäler zu überprüfen und erst danach die Umstrukturierungen vorzunehmen.

Spitäler zu schließen, sei angesichts der Pflegemisere, in keiner Weise nachvollziehbar, ergänzte der freiheitliche Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer. "Nutzen wir bestehende Strukturen sinnvoll - und erhöhen wir die Kapazitäten an Pflegebetten! Immerhin weisen viele Experten darauf hin, dass der Bedarf in den nächsten Jahren massiv ansteigen wird. Die Antworten der Regierung waren bisher aber kaum zu hören", so Hofer.

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