Hilfe gegen das "Gewitter im Kopf"

Das neue Vinzenz magazin berichtet über moderne Methoden im Kampf gegen Migräne.

Wien (OTS) - Ein pulsierender Kopfschmerz - oft in Verbindung mit Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit: Das sind die typischen Symptome einer Migräneattacke. Jeder 10. Österreicher leidet unter dem "Gewitter im Kopf", dabei sind Frauen zweieinhalbmal häufiger betroffen als Männer. Hat sie die Migräne erst einmal im Griff, können die Betroffenen ihren gewohnten Alltagstätigkeiten kaum mehr nachgehen. Es helfen nur mehr Ruhe, Dunkelheit und Hinlegen. Trotz des starken Leidensdrucks sind 50 Prozent der Migränepatienten nicht in ärztlicher Behandlung. Was viele nicht wissen: Es gibt wirksame Therapien, die das Leben wieder lebenswert machen.

Die Kopfschmerz-Ambulanz des Krankenhauses Barmherzige Schwestern Ried (BHS Ried) bietet Hilfe für Migräne-Opfer: Mit modernen Diagnose- und Therapiemethoden kann das Team um Oberarzt Dr. Mario Jeschow das Leiden der Migränepatienten deutlich lindern. "Migräne wird vererbt und ist derzeit nicht heilbar. Aber eine kombinierte Therapie mit Ausdauertraining, den richtigen Medikamenten und Entspannungstechniken reduziert die Zahl der Anfälle und bringt den Patienten eine enorme Verbesserung der Lebensqualität", erklärt Kopfschmerz-Experte Dr. Jeschow. Bei der Diagnose von Migräne durchlaufen die Patienten im BHS Ried ein umfangreiches Verfahren. Kopfschmerzen mit anderer Ursache als Migräne werden ausgeschlossen. In der Therapie reichen Tabletten alleine nicht. Zur Lösung ihres Problems müssen die Patienten mehrere Wege gehen und - vor allem -ihren Lebensstil ändern. Ausdauersport wie Joggen oder Radfahren senkt das Risiko von Migräneattacken deutlich.

Neuropsychologin Mag. Sandra Lettner behandelt einen wichtigen Einflussfaktor für Migräne - die Psyche. Gemeinsam mit ihren Patienten analysiert sie, in welchen Situationen, bei welchen Gedanken oder Stimmungen der Schmerz auftritt. Anspannung und Schmerzempfinden stehen in einem engen Zusammenhang. Daher wird im BHS Ried mit verschiedenen Biofeedback-Techniken gezielt an der Entspannung gearbeitet - mit überzeugenden Therapieerfolgen. Lettner kennt aber auch die Vorbehalte vieler Patienten gegen die wichtige neuropsychologische Begleitung während des Therapieprozesses. Sie führt das darauf zurück, dass den Patienten der Zusammenhang zwischen Schmerz und Psyche nicht bewusst ist. Doch "wer nicht lernt, mit Stressbelastungen umzugehen, gibt der Migräne immer wieder eine Chance", so die Neuropsychologin.

Neben dem Bericht über wirksame Hilfe gegen das Volksleiden Migräne stellt die neue Ausgabe des Vinzenz magazin auch die HerzReha Bad Ischl vor. Das bestens ausgestattete Haus wird seit März 2010 von der SVA gemeinsam mit der Vinzenz Gruppe betrieben. Dr. Michael Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe, freut sich über die Zusammenarbeit: "Die HerzReha Bad Ischl ist jetzt auch für andere Versicherte offen. Wer in einem Spital der Vinzenz Gruppe oder in einem anderen Krankenhaus operiert wird, erhält beste durchgängige Betreuung - von der Diagnose, über die Operation bis zur Rehabilitation". In der Praxis sieht diese "integrierte Versorgung" so aus, dass bei einer geplanten Operation gleichzeitig mit dem OP-Termin die direkt anschließende Erholung organisiert wird. Denn je früher nach der OP die Rehabilitation beginnt, desto besser sind die Erfolge. Die Patientendaten werden von den Krankenhäusern der Vinzenz Gruppe direkt an die Ärzte der HerzReha Bad Ischl weitergeleitet. Das Reha-Team sieht die ganze Krankengeschichte auf einen Blick.

Weitere Themen im Vinzenz magazin: Die Gefahren des Schnarchens und das moderne Schlaflabor im Herz-Jesu-Krankenhaus. Patienten berichten über die unbegründete Angst vor einer früher gefürchteten, aber heute harmlosen Untersuchung - der Endoskopie. Im Interview schildert Dr. Rawand Kawji seine Lebens- und Erfolgsgeschichte: vom Flüchtling aus dem Irak zum Oberarzt für Chirurgie am Wiener St. Josef-Krankenhaus.

Das neue Vinzenz magazin kann unter www.vinzenzgruppe.at kostenlos im pdf-Format heruntergeladen werden.

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Annemarie Kramser
Leitung Kommunikation der Vinzenz Gruppe
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