Dr. Manfred Ainedter begrüßt die heute von BM Stöger präsentierte Präventionskampagne zum Thema Rauchen als "Schritt der Vernunft"

Wien (OTS) - Der Sprecher der Plattform "Rauchfrei(heit)!", Dr. Manfred Ainedter, begrüßt die heute vom Bundesminister Alois Stöger präsentierte Kampagne zum Thema Raucherprävention bei Jugendlichen. "Stöger kommt einer langjährigen Forderung der Plattform 'Rauchfrei(heit)!' nach, die sowohl von Rauchern als auch von Nichtrauchern getragen wird und damit seit jeher einen Weg des Dialoges und der Aufklärung vertritt", freut sich Ainedter.

"In den letzten Wochen wurde im Zusammenhang mit dem Rauchverbot in Gaststätten viel über Jugendschutz gesprochen. Dass man Jugendliche nicht mit gesetzlichen Zwangsmaßnahmen, sondern mit Dialog und Aufklärung erreicht, wurde dabei großteils vergessen", so Ainedter. Der Schritt des Bundesministers nun in eine groß angelegte Aufklärungskampagne zu investieren ist für Ainedter ein Schritt der Vernunft. "Eine Emotionalisierung der Debatte, wie sie in den letzten Wochen von einigen Interessengruppen forciert wurde, nützt niemanden. Sie verstellt lediglich den Blick auf sachliche Argumente und vergiftet das Klima für offene, lösungsorientierte Gespräche."

Nach Inseratkampagne müssen weitere jugendadäquate Maßnahmen folgen

Die Mitglieder der Plattform "Rauchfrei(heit)!", zu denen österreichische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Manfred Deix, Karl-Heinz Grasser und Andy Lee Lang gehören, halten Präventivmaßnahmen für den einzig richtigen Weg im Jugendschutz:
"Selbstverständlich ist der steinigere Weg der des Dialoges und der Aufklärung. Aber wir sind davon überzeugt, dass er im Gegensatz zu gesetzlichen Zwangsmaßnahmen der einzig nachhaltige ist. Nach der Inseratkampagne des Bundesministers müssen freilich weitere Angebote an Jugendliche folgen", so Ainedter.

Aufklärung bei Jugendlichen besonders wichtig

"Verbote verbieten, verhindern können sie im Gegensatz zu guten Präventionsmaßnahmen nicht. Das zeigt der Vergleich mit zahlreichen Ländern mit Rauchverboten wie Frankreich, Spanien oder Italien. In England ist die Zahl der rauchenden männlichen Jugendlichen sogar gestiegen", erklärt Ainedter. Auch am Zigarettenkonsum bei Jugendlichen zeigt sich die Zahnlosigkeit von Verboten: "In Österreich dürfen Zigaretten nur unter strengen Auflagen verkauft werden, um Kinder und Jugendliche zu schützen. Und dennoch greifen gerade die jungen Menschen vermehrt zur Zigarette. Warum? "Weil Verbote gerade bei ihnen nicht nur keine Wirkung erzielen, sondern sogar kontraproduktiv sind", zeigt sich Ainedter überzeugt.

Über die Initiative "Rauchfrei(heit)!"

Die überparteiliche Initiative "Rauchfrei(heit)!", die von österreichischen Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Berufs- und Lebensbereichen getragen wird, sieht die Entwicklung, immer mehr Angelegenheiten der persönlichen Lebens- und Konsumgewohnheiten (in den EU-Mitgliedsstaaten) per Gesetz regeln zu wollen, höchst kritisch und nimmt das neue Tabakgesetz zum Anlass, einen offenen Diskurs zum Thema Freiheit des einzelnen, mündigen Bürgers anzustoßen. Ziel ist es, mit Aufklärung, Information und Dialog, einen nachhaltig erfolgreicheren Umgang mit dem gesundheitsrelevanten Thema "Rauchen" anzuregen, als dies gesetzliche Zwangsmaßnahmen je leisten könnten. Dabei soll einem adäquaten Nichtraucherschutz ebenso Rechnung getragen werden, wie dem Ende der Diskriminierung und der sozialen Ächtung der Raucher.

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