Windbüchler zu Stöger: Gesetzliche Klarheit statt sauteure Inserate

Gesundheitsminister startet "Bewusstseinskampagnen" statt Taten zu setzen

Wien (OTS) - Die Jugendsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill, wundert sich über die "Scheinaktivitäten" von Gesundheitsminister Alois Stöger, um Jugendliche vom Rauchen abzubringen: "Der SPÖ-Minister schaut hilflos zu, wie immer mehr Jugendliche in Österreich immer früher zum Glimmstängel greifen. Statt entsprechende gesetzliche Klarheit zu schaffen, investiert Stöger lieber in sauteure Zeitungsinserate, die als Bewusstseinskampagne verkauft werden."

Damit bedient sich auch der Gesundheitsminister der "in der Regierungsriege beliebten Methode via Inserate weniger Aufklärungsarbeit, aber vielmehr Eigenwerbung zu betreiben. Die SteuerzahlerInnen kommen ohnehin dafür auf", kritisiert Windbüchler-Souschill scharf.

Einmal mehr betont die Grüne, dass das derzeitige Tabakgesetz nicht ausreicht, Jugendliche und ArbeitnehmerInnen zu schützen. "Nicht nur in Österreichs Lokalen wird ohne Rücksicht geraucht, auch Österreichs Schulen sind nicht generell rauchfrei. Hier sieht Gesundheitsminister Stöger tatenlos zu." Windbüchler-Souschill fordert, dass Schulen und Gastronomie rauchfrei werden.

Besonders ärgert die Jugendsprecherin, dass Stöger die Kontrolle des "zahnlosen Gesetzes" auf die Bevölkerung abwälzen will. "Der Minister schließt bereits aus, dass vermehrt kontrolliert wird. Stattdessen setzt er offensichtlich auf Vernaderung, wenn er ankündigt, dass die ,Bevölkerung sensibler' werden wird. Hilfloser kann ein Politiker gar nicht agieren."

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