FPÖ: Kickl: Freiheitliche beantragen Zusammenlegung der Sozialversicherungen

Versicherungs-Wildwuchs ist nicht mehr tragbar

Wien (OTS) - Die Freiheitlichen werden bei einer der nächsten Nationalratssitzungen einen Antrag auf Zusammenlegung der Sozialversicherungen und insbesondere der Krankenkassen einbringen, kündigte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl heute an. Solche Zustände wie jetzt bei der Gewerbe-Sozialversicherung seien einfach untragbar. Es könne nicht angehen, dass das Geld im Bereich einer offenbar völlig unfähigen und reformverweigernden Institution versickere, und das auf dem Rücken der Patienten und auf Kosten der medizinischen Leistung.

Der derzeitige Wildwuchs bei den Sozialversicherungen, die teils regional, teils ständisch ausgerichtet seien, sei völlig absurd. Vielfalt wäre nur dann argumentierbar, wenn es auch eine Wahlfreiheit und Konkurrenz unter den Versicherungen gäbe, meinte Kickl. Aber wenn jeder Pflichtversicherte automatisch eingeteilt werde, könne man ein solches System der aufgesplitterten Sozialversicherungen nur als hirnrissig bezeichnen. Dies diene nur dazu, um rote und schwarze Parteigänger zu versorgen. Bei der Abstimmung über den freiheitlichen Antrag werde man im Übrigen auch sehen, wie weit die ÖVP ihre eigenen Ankündigungen ernst nehme und zu welchen Maßnahmen sie bereit sei, um die Situation der Pflichtversicherten zu verbessern.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0010