VP-Leeb ad AMS Umfrage: Kritik muss ernst genommen werden!

Die heute in der Sonntagskrone veröffnetlichte Umfrage zum AMS bestätigt, dass sich die Menschen vom Arbeitsmarktservice mehr erwarten, als dieser derzeit zu leisten im Stande ist

Wien (OTS) - Besonders in Wien, wo die Arbeitslosenzahlen auf ständig hohem Niveau liegen, braucht es einen zielgerichteten AMS Wien mit einem effektiven Management. Derzeit stellt selbst der Rechnungshof dem Wiener AMS jedoch ein mehr als schlechtes Zeugnis aus. Besonders was den Umgang des Wiener AMS mit Großkunden betrifft, bestätigt der Rechnungshof die Meinung der Bevölkerung und bezeichnet diese als "wenig zufriedenstellend".

"Dabei wäre gerade dieser Bereich wichtig für die Entwicklung des Arbeitsmarktes", weiß die Wiener ÖVP Stadträtin Isabella Leeb. "Hier könnten im Zusammenspiel mit den Unternehmen viele Jobs schnell und unkompliziert vermittelt werden. Anstatt Arbeitslosigkeit zu verwalten, müssen Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven gestaltet werden."

Seit zehn Jahren beschäftigt sich das AMS mit der Einführung einer funktionierenden Großkundenbetreuung. Doch trotz des Einsatzes von viel Geld und ständiger Umstrukturierungen stellte der Rechnungshof im Jänner 2010 fest, dass zu prüfen wäre "ob sich die geänderte Organisation der Kundenbetreuung nicht negativ auf die Stellenaquisition auswirke".

"Für Jobsuchende, Arbeitgeber und die Mitarbeiter des AMS Wien wird es Zeit, dass sich Erfolge einstellen." Auch der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF) kann in Kombaination mit dem AMS Wien kaum Erfolge verbuchen - so viel beweisen die Arbeitslosenzahlen. Aber auch beim WAFF übte der der Rechnungshof Kritik - besonders in der Zusammenarbeit des WAFF mit dem Wiener AMS.

Geht es nach VP-Stadträtin Leeb müssen sowohl das AMS Wien, als auch der WAFF neu ausgerichtet und Doppelgleisigkeiten abgebaut werden:
"AMS und WAFF sollen als neue, effizient agierende und transparent geführte Serviceleister für Arbeitnehmer und Arbeitgeber fungieren:
Das AMS Wien als One-Stop-Shop für Arbeitgeber und Jobsuchende, denen zielgerichtet geholfen werden soll, und der WAFF als Verwaltungseinheit für EU-Förderungen, die effizient und zielgerichtet im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit in Wein eingesetzt werden sollen."

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