Hauptverband: Reischl mahnt Lopatka zur mehr Sachlichkeit

Gebietskrankenkassen sind Vorzeigemodell bei Verwaltungsreform und Budgetkonsolidierung

Wien (OTS) - Die Vorsitzende der Trägerkonferenz im Hauptverband der Sozialversicherungsträger Mag.a Ingrid Reischl mahnt mehr Qualität und Sachlichkeit bei der Diskussion um Verwaltungsreformen im Gesundheitswesen ein. "Es gibt im Gesundheitsbereich 'best practice'-Beispiele von denen man sich einiges abschauen kann. So haben etwa die Gebietskrankenkassen (GKKs) ein striktes Konsolidierungsprogramm mit konkret festgemachten und evaluierbaren Finanzzielen bis 2013 beschlossen. Die Verwaltungskostenquote der GKKs konnte seit dem Jahr 2000 deutlich gesenkt werden und liegt nur mehr bei 2,5 Prozent. Der Aufwand für EDV stagniert seit Jahren. -Und das bei laufend zusätzlichen Administrationsaufgaben, die der Gesetzgeber den GKKs auferlegt (Rezeptgebührenobergrenze, Auftraggeberhaftung, etc.). So gesehen sind die Gebietskrankenkassen nicht die 'Schmuddelkinder' sondern die 'Musterknaben'. Ich würde mir wünschen, dass in allen Bereichen des Gesundheitswesens so reformorientiert vorgegangen wird" so Reischl.

Die gute Arbeit der Kassen ist allerdings nicht nur im Verwaltungsbereich herzeigbar, sondern auch in den kasseneigenen Gesundheitseinrichtungen. Diese tragen gegenwärtig wesentlich dazu bei, dass SVA-Versicherte auch im vertragslosen Zustand mit der eCard und ohne Vorfinanzierung Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen können. Innovative Wege sind hier etwa in Wien gegangen worden:
Termine in den großen poliklinischen WGKK-Gesundheitszentren können direkt über die SVA-Hotline eingebucht werden. Die dahinter liegende EDV-Lösung wurde innerhalb weniger Tage auf die Beine gestellt.

Rückfragen & Kontakt:

Büro der Vorsitzenden der Trägerkonferenz
im Hauptverband der Sozialversicherungsträger
Tel.: 0664 - 31 31 794
mailto: jan.pazourek@wgkk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WGK0017