BZÖ-Petzner zu FPK/FPÖ-Kooperationsvertrag: ÖVP bekommt mit Strache und der FPÖ einen dritten Koalitionspartner und gerät unter Zugzwang

Martinz und die ÖVP müssen sich entscheiden, ob sie eine Koalition mit dem Wiener Strache und der FPÖ bilden wollen - ÖVP-Parteitag als Richtungsentscheidung

Klagenfurt (OTS) - "Sowohl die ÖVP auf Bundesebene, aber vor allem die ÖVP auf Landesebene gerät mit dem Kooperationsvertrag zwischen FPK und FPÖ unter massivem Zugzwang. Denn sollte der Vertrag beinhalten was kolportiert wird, dann hört die FPK mehr oder weniger zu existieren auf, sitzt der Wiener Strache mit am Kärntner Regierungstisch und wird jedes zweite FPK-Mandat von Wien und der FPÖ aus bestimmt und festgelegt. Damit bekommt die Kärntner ÖVP mit Strache und der FPÖ einen dritten Koalitionspartner und hat es mit völlig neuen Regierungsverhältnissen zu tun, die mit dem ursprünglichen Koalitionsabkommen zwischen BZÖ und ÖVP überhaupt nichts mehr zu tun haben." Das erklärt heute der geschäftsführende Kärntner BZÖ-Bündnisobmann NRAbg. Stefan Petzner und fordert von der ÖVP Konsequenzen. Petzner: "Entweder die ÖVP ist weiter das willfährige Beiwagerl und der durchsetzungsschwache Mehrheitsbeschaffer der FPK oder sie zeigt im Sinne des Wählerauftrages Kante und zieht die Konsequenzen aus diesen Entwicklungen. Martinz und die ÖVP müssen sich entscheiden, ob sie eine Koalition mit dem Wiener Strache und der FPÖ bilden wollen. Das und um nichts anderes geht es."

"Der anstehende Parteitag der ÖVP Kärnten wird damit zur Richtungsentscheidung", sagt der geschäftsführende Kärntner BZÖ-Bündnisobmann und fügt in Richtung FPK hinzu, dass sich auch die Abgeordneten der FPK die Frage stellen müssen, ob sie es wollen, dass in Zukunft jeder zweite von ihnen nicht mehr im Landtag vertreten sein wird, sondern im Zuge des Reisverschlusssystems durch Strache-Leute ersetzt wird.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Kärnten - Medien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0003