VP-Marek zu SVA/Ärztekammer: Jetzt sind Lösungen gefragt!

Wiener SP-Gesundheitsstadträtin verunsichert SVA-Versicherte und SP-Gesundheitsminister schaut zu

Wien (OTS) - "Über ein Jahr haben SVA und die Ärztekammer versucht, einen neuen Gesamtvertrag auszuverhandeln. Herausgekommen ist nichts - seit wenigen Tagen herrscht erstmals seit vielen Jahrzehnten ein vertragsloser Zustand", so die Landesparteiobfrau der ÖVP Wien, Christine Marek, zur derzeitigen Situation im Gesundheitsbereich. "Wenn die Systempartner nicht fähig sind eine Lösung im Sinne der Versicherten zu finden, dann ist die Politik gefordert."

Über 400.000 Menschen seien vom vertragslosen Zustand betroffen und müssen im schlimmsten Fall ihre Arztrechnung bar bezahlen. "Das ist nicht zu akzeptieren, denn immerhin verdient mehr als die Hälfte der SVA-Versicherten weniger als 1.000 Euro pro Monat. Und wo ist Gesundheitsminister Stöger? Er hat beschlossen, dem Treiben zwischen Ärztekammer und Sozialversicherung monatelang weiter zuzuschauen, statt endlich die Zügel in die Hand zu nehmen und die Verhandlungen in Richtung Gesamtvertrag zu lenken."

Stattdessen glänze der bis dato nicht mit Tatendrang aufgefallene Gesundheitsminister mit plumper Parteipolitik. "Von der SPÖ und insbesondere vom verantwortlichen Ressortchef sollte endlich mehr kommen als Polit-Sprüche und zahnlose Drohgebärden. Um die Situation für die SVA-Versicherten zu entschärfen, ist Stöger jetzt gefordert ein Machtwort zu sprechen und eine Lösung im Honorarstreit herbeizuführen.

Mit Unverständnis reagiert ÖVP Wien Obfrau Marek auf Überlegungen der Wiener SP-Gesundheitsstadträtin Wehsely, SVA-Patienten von der Behandlung in Spitalsambulanzen auszuschließen, um keine Mehrkosten für die Stadt Wien entstehen zu lassen. "In einer solchen Situation ist es absolut unangebracht jene Menschen die dringend Hilfe brauchen weiter zu verunsichern. Halbscharfe Interviews und Presseaussendungen sind nicht das, was die hilfesuchenden Menschen jetzt brauchen. Bürgernahe Politik sieht anders aus", so Marek abschließend.

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