FA-Rösch an IV: Höchstqualifizierte Zuwanderer JA - Billige Arbeitskräfte NEIN

SPÖ und ÖVP haben Forschung und Bildung kaputt gespart - Österreichische Arbeitnehmer dürfen durch Zuwanderung nicht die Verlierer sein

Wien (OTS) - Der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Ing. Bernhard Rösch kann der Forderung der Industriellenvereinigung (IV) nach mehr qualifizierten bzw. höchstqualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland nur teilweise etwas abgewinnen und zeigt auch auf, warum es einen entsprechenden Mangel in Österreich gibt. "Da die Politiker von SPÖ und ÖVP die Bereiche Forschung und Bildung über die Jahrzehnte kaputt gespart haben, fehlen Österreich höchstqualifizierte Arbeitskräfte wie eben Forscher und Unternehmer. Hätten die rot-schwarzen Regierungen anstatt in den Import von Billig-Arbeitslosen lieber in Forschung und Entwicklung sowie in die Bildung der heimischen Bevölkerung investiert, müssten wir nicht über den Bedarf nach höchstqualifizierten Zuwanderern reden", bedauert Rösch.

"Es ist eine Schande, dass die Industrie wegen der verfehlten Politik von Rot und Schwarz gezwungen ist, ins Ausland zu schielen, um hochqualifiziertes Personal zu bekommen", ist Rösch verärgert. Über die Jahrzehnte habe man eine schrankenlose Zuwanderung zugelassen und auf die Integration vergessen. Durch die mangelnden Sprachkenntnisse habe es nicht nur Ghettobildungen gegeben. Auch die Ausbildung in den Schulen habe gelitten. Die Folgen seien einheimische und zugewanderte Jugendliche, die schlechtere Chancen am Arbeitsmarkt und somit keine Zukunftsperspektive haben. "Das ist menschenunwürdig! Und jene gut Ausgebildeten, die es trotz der Hürden geschafft haben, ziehen ins Ausland, weil sie dort mehr gefördert werden", so Rösch. Forscher und Unternehmer etc. aus dem Ausland würden auch nicht nach Österreich kommen, weil die Rahmenbedingungen in anderen Staaten wie etwa Kanada viel besser seien.

"Wenn höchstqualifizierte Zuwanderer aus dem Ausland neue Arbeitsplätze für die Österreicher schaffen können, sollen sie eine Chance bekommen", meint Rösch. Diesbezüglich seien Anreize zu schaffen und Schikanen abzubauen. Was aber nicht sein könne, ist, dass sich österreichische Unternehmer unter dem Vorwand qualifizierter Zuwanderung massenhaft billige Arbeitskräfte holen, Lohndumping betreiben und österreichische Arbeitskräfte kündigen. "Österreichische Arbeitnehmer dürfen durch Zuwanderung nicht die Verlierer sein", mahnt Rösch.

"Sollte sich aber genau das hinter den von der IV geforderten Maßnahmen bezüglich der Österreichischen Migrations- und Integrationspolitik verbergen, gibt es von der FA eine klare Absage. Für die Vernichtung österreichischer Arbeitsplätze durch verfehlte Zuwanderung sind wir keinesfalls zu haben", betont der FA-Obmann Rösch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0005