Vorarlberger Konsens zur gemeinsamen Obsorge ist Weckruf für Gleichstellungsministerin Heinisch-Hosek

Wien (OTS) - Die Männerpartei begrüßt die heutige Einigung der Vorarlberger Landtagsparteien auf bedingungslose Unterstützung der gemeinsamen Obsorge für unverheiratete und geschiedene Väter. "Aus Vorarlberg hört man einen lauten Weckruf für Heinisch-Hosek", erklärte dazu Oliver Peter Hoffmann. "Die Gleichstellungsministerin sollte endlich ihr veraltetes Rollenbild überdenken und Väter ohne Wenn und Aber gleichstellen." In diesem Zusammenhang wies der Vorsitzende der Männerpartei auch auf Lücken im jüngsten Frauenbericht hin: "Wer beklagt, dass Frauen den Großteil der Kinderbetreuung übernehmen, muss auch erklären, warum Männer derzeit gar nicht selbst entscheiden können, ob und wie sie ihr Kind betreuen wollen. Wenn man die Väter nicht Vater sein lässt, wird sich an der Einkommensschere nie etwas ändern."

Der parteiübergreifende Konsens in Vorarlberg zeigt, dass das außerhalb des Gleichstellungsministeriums allgemein anerkannt ist. "Jetzt muss klargestellt werden, dass das Kindeswohl untrennbar mit dem gleichberechtigten Umgang der Eltern verknüpft ist. Es ist richtig, dass Eltern und Kinder klare Verhältnisse brauchen. Aber gerade deswegen muss die gemeinsame Obsorge verlässliche Rechte und Pflichten für beide Eltern festlegen. Das ist der einzige Weg zur Achtung der Menschenrechte beider Eltern und des Kindes. Und es ist der beste Weg für unsere Kinder." erklärte Oliver Peter Hoffmann abschließend.

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