"Die Gehaltsoffenlegung ist ein Tiefschlag gegen die Entbürokratisierung!"

Wirtschaftskammer und Industrie als Mittäter entlarvt!

Wien (OTS) - "Diese Regierung will keine Entbürokratisierung. Nur so ist die heutige Einigung für eine zukünftige Gehaltsoffenlegung der Betriebe ab 2011 zu verstehen. Und wenn das die Wirtschaftskammer auch noch unterstützt, ist das mehr als ein Schlag in das Gesicht all jener Unternehmer, die von ihrer Interessensvertretung einen sofortigen und nachhaltigen Abbau bei allen bürokratischen Maßnahmen und Gesetzen dringend eingefordert haben", so RFW-Bundesobmann Ing. Fritz Amann heute in einer ersten Reaktion auf die Einigungsmeldung.

Anstatt wirkliche Problemfelder, wie die dringend notwendigen Einsparungen und die Zu-sammenlegung der Gesundheitsversicherungen aber auch die ärztliche Versorgungssicher-heit für die Selbstständigen, anzugehen und zu lösen, erfinden die Sozialpartner mit der Re-gierung eine Steigerungsmöglichkeit bei den Verwaltungskosten für die Betriebe und gleich-zeitig noch eine zusätzliche Papierkramarbeit für die unter der bereits überbordenden Statis-tikflut stöhnenden Unternehmen, so Amann weiter.

"Das wird vielleicht die Einkommensschere zwischen Mann und Frau etwas schließen, aber ganz bestimmt keinen Anreiz für zusätzliche weibliche Arbeitsplätze schaffen. Innovative Lösungen zur Erreichung dieser berechtigten Forderung müssen anders aussehen. Die Transparenz der Gehälter und Löhne ist nur ein Feigenblatt für die Inkompetenz der großen Koalition bei diesem Thema, aber leider auch kein Ruhmesblatt für die Verantwortlichen bei der Gewerkschaft, Wirtschaftskammer und Industrievertretung", so BO Amann abschlie-ßend.

Rückfragen & Kontakt:

Für Rückfragen erreichen Sie BO Amann unter: 0664 / 2530295

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001