FA-Rösch: Hundstorfer und Tumpel sollen auf dem Boden der Realität bleiben!

Mit Schönrederei wird nervösen Häupl unter die Arme gegriffen!

Wien (OTS) - Ing. Bernhard Rösch, Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) bedauert, dass sich laut jüngst veröffentlichten Zahlen mehr Menschen in Arbeitslosigkeit befinden, als vor einem Jahr. Zeitgleich kritisiert er, dass das AMS zukünftig rund 100 Millionen Euro weniger in Kurse investieren wird. "Das wird dazu führen, dass die Arbeitslosigkeit doppelt steigen wird. Zum einen, weil die Statistiken nicht mehr geschönt werden, zum anderen, weil viele Menschen, welche durch einen Kurs einen Job erhalten würden, auf der Strecken bleiben. Das wiederum führt dazu, dass das Budget nachhaltig belastet wird, weil es mehr Aufwand bei den Sozialleistungen braucht und dem gegenüber dem Staat die Einnahmen durch die Lohnsteuern wegbrechen", rechnet Rösch vor.

In diesem Zusammenhang zeigt sich Rösch über eine Presseaussendung der AK verwundert, demnach AK-Präsident Herbert Tumpel über die angebliche "Belebung am Arbeitsmarkt" und der "erfreulichen Entwicklung" jubelt. Weiters meint Tumpel allen Ernstes, dass "die konjunkturbelebenden Programme und die Maßnahmen des Sozialministers wichtig und richtig waren". Der FA-Bundesobmann dazu: "Solche Wörter sind ein blanker Hohn für die vielen Arbeitslosen. Tumpel und Hundstorfer sollen auf dem Boden der Realität bleiben und die Wahrheit sagen!" Und Rösch richtet den beiden Politikern aus: "Sie sollen nicht die Arbeitslosen bekämpfen sondern die Arbeitslosigkeit!"

Offensichtlich versuche Tumpel mit seiner Schönrederei seinem Genossen Michael Häupl, der seit der Burgenland-Wahl hochnervös auf den 10. Oktober blicke, medial unter die Arme zu greifen. Interessant ist für Rösch auch, warum nicht schon früher der Kahlschlag gegenüber den Arbeitslosen durchgeführt worden sei. "Das liegt wohl daran, dass in den nächsten Jahren keine wichtigen Wahlgänge bevorstehen und sich die Herrschaften von SPÖ und ÖVP nicht mehr mit geschönten Statistiken rühmen müssen!" Nun werde bei den Arbeitslosen und darunter den vielen Jugendlichen der Sparstift angesetzt.

Abschließend prophezeit Rösch, dass die Arbeitslosigkeit spätestens nach dem Fall der Übergangsfristen weiter ansteigen werde. "Der Ober-FSG-Gewerkschafter Rudolf Kaske hat sich ja schon direkt über den Zustrom von 25.000 billigen Arbeitskräften gefreut", so der FA-Bundesobmann.

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