LHSTv. Kaiser: Gesicherte Gesundheitsversorgung für Kärntner Unternehmer

Spitalsambulanzen übernehmen Versorgung - Kärntner Gesundheitsreferent strebt bundesweit akkordierte Regelung an

Klagenfurt (OTS/LPD) - "All jene Versicherte, die durch den
derzeit leider vertragslosen Zustand zwischen SVA und Ärztekammer gezwungen wären, ärztliche Behandlungen aus eigener Tasche vorzufinanzieren, werden in den Ambulanzen der Kärntner Spitäler behandelt", gab heute, Mittwoch Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser bekannt. "Damit ist der freie Zugang zu ärztlicher Versorgung weiter voll gewährleistet, was vor allem für die vielen Ein-Personen-Unternehmen und die gewerblichen Klein- und Mittelverdiener, die sich eine Vorfinanzierung nicht so ohne Weiteres leisten könnten, eine Entlastung darstellt", so Kaiser.

Zur Übernahme der Kosten einer möglichen und über die E-Card feststellbaren Mehrfrequentierung der Ambulanzen durch die 32.000 betroffenen Kärntner Pflichtversicherten und die 16.000 bei ihnen mitversicherten Angehörigen habe die SVA ihre Bereitschaft signalisiert. Bereits im Mai sei im Rahmen von Gesprächen zwischen SVA und den öffentlichen Spitälern in Kärnten in Gesprächen für einen etwaigen und jetzt eingetretenen vertragslosen Zustand Vorsorge getroffen worden.

Kaiser will sich auch für eine bundesweit akkordierte Vorgehensweise einsetzen: "Wir brauchen im Interesse der Sicherheit der Menschen eine machbare, schnelle und bundesweit einheitliche Lösung, um einer weiteren Verunsicherung der Bevölkerung vorzubeugen", so der Gesundheitsreferent.
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