Heinisch-Hosek: Investitionen in die Kinderbetreuung lohnen sich

17.000 neue Plätze und über 6000 neue Jobs - das kann sich sehen lassen

Wien (OTS) - "Die neuen Zahlen zur Kinderbetreuung zeigen, dass
sich die Investitionen des Bundes lohnen. Die Erfolgsgeschichte setzt sich fort", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zur heute veröffentlichten Kinderbetreuungsstatistik. Es sei sehr erfreulich, dass in den letzten zwei Jahren insgesamt rund 17.000 neue Betreuungsplätze geschaffen wurden und damit über 6.000 neue Jobs in der Kinderbetreuung entstanden seien. "Diese positive Bilanz kann sich sehen lassen", so die Ministerin weiter.

Man sei beim Ausbau der Kinderbetreuung auf einem guten Weg, auch wenn es gerade bei den Unter-Dreijährigen immer noch Nachholbedarf gebe. Beruf und Familie gut vereinbaren zu können, sei eines der wichtigsten Anliegen der Frauen in unserem Land. "Daher müssen wir auch in den kommenden Jahren Geld für den Ausbau der Kinderbetreuung in die Hand nehmen. Denn wir können nicht einmal jedem sechsten Kind unter drei Jahren einen Betreuungsplatz anbieten", so die Ministerin weiter.

Deshalb greife Heinisch-Hosek einen Vorschlag des WIFO auf, der vorsehe, den Alleinverdienerabsetzbetrag für Eltern, die keine Kinder (mehr) betreuen, zu streichen und das Geld in die Kinderbetreuung zu investieren. Mit diesen rund 60 Millionen Euro könne die Anstoßfinanzierung des Bundes für weitere drei Jahre sichergestellt werden.

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Mag. Dagmar Strobel
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