Graf: Endlich kehrt der Dialog zurück ins Parlament

Unterausschuss des Wissenschaftsausschusses soll Uni-Misere beheben

Wien (OTS) - "Nach monatelangen ergebnislosen Diskussionen im sogenannten Hochschuldialog werden die Probleme der Universitäten ab heute endlich wieder dort behandelt, wo sie hingehören, nämlich im Parlament", freut sich der FPÖ-Wissenschaftssprecher und Obmann des Wissenschaftsausschusses NAbg. Martin Graf. Er sei froh, dass die ÖVP endlich dem Drängen der Freiheitlichen nachgegeben habe und den Weg frei gemacht habe für die Konstituierung eines Unterausschusses zum Wissenschaftsausschuss, die heute erfolge.

Es gebe genügend gute Vorschläge zur Behebung der Misere an unseren Universitäten, so Graf, die nun unter Beiziehung von Fachexperten von den Abgeordneten diskutiert und zur Beschlussfassung im Nationalrat vorbereitet werden sollen. Graf erinnert insbesondere an den freiheitlichen "12-Punkte-Plan für Österreichs Universitäten", der sei Monaten unbehandelt im Ausschuss liege. Wesentlich sei allerdings ein Bekenntnis aller Parteien zu hohe Qualität im tertiären Bildungssektor: "Und dazu werden wir mehr und nicht weniger Geld brauchen. Wesentliches Element unseres Plans ist daher, die Ausgaben schon bis 2015 auf die angestrebten zwei Prozent des BIP anzuheben."

Daneben legt Graf großen Wert auf eine Evaluierung des Bologna-Prozesses, "die nur zu einem Teil-Ausstieg führen kann. Die zwangsweise Einführung des dreigliedrigen Studiensystems in allen Fächern ist ein Irrweg." Die Bildungsdiskussion dürfe sich auch nicht auf die Hochschulen beschränken, so Graf weiter: "Wir brauchen dringend eine Oberstufenreform, die die Matura aufwertet. Die Matura muss die einzige Zugangsvoraussetzung für ein Studium bleiben, allerdings muss sie auch für sämtliche Studien eine entsprechende Bildungsbasis liefern."

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